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Bezirksliga: Der 1. FC Heinsberg-Lieck etabliert sich in der Liga

Hinrundenfazit 1. FC Heinsberg-Lieck : Der Aufsteiger von 2018 etabliert sich in der Liga

Im Jahr 2018 ist der 1. FC Heinsberg-Lieck in die Bezirksliga aufgestiegen. Und seitdem hat sich die Elf von Coach Michel Noethlichs Stück für Stück etabliert. Auch nach der Hinrunde hält sich Heinsberg in der erweiterten Spitzengruppe der Bezirksliga.

Nach dem Gewinn der A-Liga-Meisterschaft in der Saison 2017/2018, und dem damit verbundenen Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, ist der 1. FC Heinsberg-Lieck auch in der gerade ruhenden Spielzeit wieder auf gutem Weg, sich in der erweiterten Spitzengruppe der Liga zu etablieren.

Wie war der Saisonverlauf?

Die Heinsberger sind mit 24 Punkten Tabellensechster. In der Aufstiegssaison war man nach dem 30. und letzten Spieltag mit stolzen 53 Punkten sogar auf Platz fünf eingelaufen. Auch in den beiden folgenden, coronabedingt abgebrochenen Spielzeiten, waren die Kreisstädter vorne dabei, waren nie schlechter als Platz fünf. Der 1.FC Heinsberg-Lieck bleibt also eine feste Größe in der Liga. Und genau das ist auch das von Neutrainer Michel Noethlichs ausgegebene Ziel dieser Saison. Dass die Spielzeit tatsächlich auch zu Ende gespielt werden kann, davon ist er überzeugt. „Ich bin da ganz zuversichtlich“, so der Trainer auf die Frage ob er denn davon ausgeht, dass die Liga am 6. März wieder losgehen kann. Da ist der FC aber noch nicht dabei, weil der FC Wegberg-Beeck II sich ja vom Spielbetrieb zurückgezogen hat. Eine Woche später ist man dann aber bei der DJK FV Haaren gefordert, und hat gute Erinnerungen an das Hinspiel, das man im heimischen Seestadion 1:0 gewann. Mit zwei weiteren Siegen ging es erfolgreich weiter, ehe drei Pleiten in Serie folgten. Später fing sich das Team aber wieder und kann mit der Ausbeute der Hinrunde sicherlich zufrieden sein.

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Was lief gut?

Mit 24 Punkten und einem Torverhältnis von 27:26 haben sich die Heinsberger in der erweiterten Spitzengruppe etabliert. „Und in der wollen wir auch bleiben“, meint der engagierte Chefcoach, der sich die Trainingsarbeit mit Dennis Krieger teilt. Vor allem bei Heimspielen lief es in der Hinrunde besonders gut. Sechs Siege aus acht Spielen macht Platz drei in der Heimtabelle.

Was muss besser werden?

„Vor allem unser Abwehrverhalten muss deutlich besser werden“, so Trainer Noethlichs, „vor allem bei gegnerischen Standards, gefühlt wohl 60 Prozent unserer Gegentore sind so gefallen“, bemängelt der Trainer weiter. Nicht gefallen hat ihm auch die mangelnde Trainingsbeteiligung in der Hinrunde. „Wenn gefühlt die halbe Mannschaft unter der Woche fehlt, sind das sicher nicht die Voraussetzungen, um sich höhere Ziele zu setzen“, setzt Michel Noethlichs seine Kritik fort. Ganz sauer aufgestoßen sind ihm vor allem die Niederlagen in Oidtweiler und Brand, wo man trotz eigener 1:0-Führung, jeweils mit einem 1:4 heimfahren musste. Noch schlimmer erwischte es die Kreisstädter aber am 12. Spieltag. Beim aktuell Tabellenletzten RW Viktoria Waldenrath-Straeten ging man 1:5 unter.

Personal und Neuzugänge:

Personell hat sich in der Winterpause auch einiges getan. So werden Paul Koch (zurück nach Dremmen) und Florent Sadiku (ihm hat der FC einen Wechsel nahe gelegt) den Verein verlassen, und Pedro Cobra (Wegberg-Beeck A-Junioren) wird neu dabei sein.

So sieht die Vorbereitung aus:

Nach dem Trainingsauftakt am 15. Januar testet sich der FC mit folgenden Freundschaftsspielen: 6.2. beim SC Selfkant (A-Liga), 8.2. beim SV Waldfeucht-Bocket (A-Liga), 13.2. bei Arminia Eilendorf (Landesliga) und am 20.2. beim TuS Mondorf (in der Nähe von Bonn). Alles Auswärtsspiele: „Das ist mir allemal lieber, als auf unserer Asche im Seestadion zu spielen“, so Michel Noethlichs.