Bezirksliga: 1. FC Heinsberg-Lieck mit Nullnummer zum Auftakt gegen Donnerberg

Torloses Remis in der Bezirksliga : Heinsberg-Lieck mit Nullnummer zum Auftakt

Bezirksliga: Der Tabellenfünfte trennt sich von Donnerberg torlos und verpasst die Revanche für die 2:4-Hinrundenpleite.

Die Partie auf dem Aschenplatz im Heinsberger Seestadion litt natürlich, wie wohl vielerorts, unter dem stürmischen Wind. Von gepflegtem Spielaufbau und sonst üblichen Seitenwechseln konnte da natürlich keine Rede sein. Immer wieder schlug der Ball Kapriolen und machte es den Akteuren schwer.

Etwas besser in die Partie fand dann aber doch der Gast aus dem Stolberger Stadtteil Donnerberg. Und der FSV Columbia hatte auch die erste dicke Torchance durch Fitim Kaciku, der aber in der 15. Minute am aufmerksamen FC-Torwart Kai Lausberg scheiterte. Unmittelbar danach war es Heinsbergs Vereinschef und Libero Jürgen Heinrichs, der einen Rückstand gerade noch so gerade verhinderte, als er die Kugel im letzten Moment von der Torlinie kratzte. Offensiv gelang den Platzherren bis zur 41. Minute gar nichts. Just in dieser Minute versuchte es Gino Krings mit einem Distanzschuss, der aber nicht für Gefahr sorgte. Zwei Minuten später brannte es wieder im Heinsberger Strafraum, aber FSV-Kapitän Marvin Meurer schoss aus kurzer Distanz flach am Tor vorbei.

Als in der 57. Minute Waldemar Eberle für Gino Krings eingewechselt wurde, war plötzlich Schwung im Heinsberger Angriffsspiel. Aber nach wie vor stand die Gästeabwehr sicher, sie ließ ebenso wenig zu, wie auf der Gegenseite die FC-Defensive. Aber beide Teams wollten sich mit einem torlosen Remis nicht zufrieden geben, versuchten immer, doch noch den entscheidenden Siegtreffer anzubringen. Letztlich blieb es aber beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden. Auffällig: Nach dem torlosen Remis vor zwei Wochen in Mariadorf für den sonst doch so treffsicheren FSV Columbia die nächste Nullnummer. Und Heinsberg-Lieck glückte die Revanche für das 2:4 aus dem Hinspiel nicht ganz, wird aber dennoch zufrieden sein können.

Heinsberg-Lieck: Lausberg – Joschko, Steitz, Heinrichs, Düven (ab 87. Bartak), Bungudi – Sadiku, Ljatifi – Gippert, Ngiambila (ab 83. Sylla), Krings (ab 58. Waldemar Eberle).

Trainer: Michael Kruskopf.

Donnerberg: Lovric – Roth, Baycan, Maloki, Özer – El Aichti (ab 76. Feriz), Ait Mansou, Latiris, Meurer – Voss, Kaciku.

Trainer: Tobias Voss.

Schiedsrichter: Dietmar Mangels.

Assistenten: Erik Mangels, Nico Langer.

Zuschauer: 50.

„Man of the Match“: Als Libero und „Ausputzer“ einer Fünferabwehrreihe, war der 41-jährige Jürgen Heinrichs der große Rückhalt der Heinsberger. Er verhinderte unter anderem in der 16. Minute einen Rückstand, als er auf der Linie für seinen schon geschlagenen Keeper Kai Lausberg auf der Torlinie klärte.

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