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Fußball: Beeck reist mal wieder zum Miniplatz des SV SW Nierfeld

Fußball : Beeck reist mal wieder zum Miniplatz des SV SW Nierfeld

Fußball-FVM-Pokal: Undankbares Los für Kückhoven: Der TuS muss zu Serienaufsteiger Herkenrath. Knaller: Alemannia - Fortuna Köln.

Friedel Henßen, Teamchef des FC Wegberg-Beeck, reagierte gestern Abend beim Training nicht gerade begeistert, als ihn die RP über die soeben erfolgte Auslosung der ersten Runde des als Bitburger-Pokals gespielten Mittelrheinpokals informierte: Der Regionalligist reist am 10./11. Oktober zu Landesligist SV SW Nierfeld auf dessen Mini-Kunstrasenplatz - wieder einmal. Denn mit diesem Eifel-Team haben die Kleeblätter nicht nur bereits einige Male in der Mittelrheinliga die Klingen gewetzt, sondern vor fünf Jahren auch schon mal im Verbandspokal: Am 9. Oktober 2010 siegte der FC in der Gemünder Kloska-Arena 4:2 - ebenfalls in der 1. Runde.

"Das ist sicherlich kein Traumlos. Zum einen ist es zum SV recht weit zu fahren, zum anderen ist auf dem kleinen, engen Kunstrasenplatz Vorsicht geboten", kommentierte Henßen das Los. Immerhin darf er sich da auf ein Wiedersehen mit seinem Nierfelder Kollegen Achim Züll freuen. Der 49-Jährige trainiert den SV nun schon im 16. (!) Jahr in ununterbrochener Folge, ist beim SV Nierfeld klar der Star.

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Nicht gerade begeistert dürfte auch der Trainer des zweiten Teilnehmers aus dem Erkelenzer Land auf die Auslosung reagiert haben: Thomas Schläger (war telefonisch nicht zu erreichen) reist mit seinem Bezirksligisten TuS Kückhoven zum Dauer-Aufsteiger der vergangenen Jahre, dem TV Herkenrath. Die Bergischen kickten im Frühjahr 2011 noch in der C-Liga, feierten dann fünf Aufstiege in Serie, spielen nun in der höchsten Amateurklasse, der Mittelrheinliga. Dort sieht es für den finanzstarken TV freilich nicht nach einem weiteren Durchmarsch aus: Das Team von Trainer Michael Hornig hat nach sieben Partien gerade mal vier Punkte gesammelt, steht auf einem Abstiegsplatz. Als Kreispokalsieger hat der TV aber automatisch Heimrecht.

Nicht gerade mit Losglück waren auch die drei weiteren Vertreter des Fußballkreises Heinsberg gesegnet. Bezirksligist TuS Dremmen spielt bei Mittelrheinliga-Tabellenführer und Kreispokalsieger TSC Euskirchen, und Germania Teveren, frischgebackener Heinsberger Kreispokalsieger, ist Gastgeber des mit lauter Hochkarätern besetzten Regionalligisten Viktoria Köln, der zugleich auch Titelverteidiger ist. Besser hat es da Union Schafhausen erwischt: Der Bezirksliga-Aufsteiger spielt daheim gegen den Verlierer des am 3. Oktober gespielten Bonner Kreispokalfinals zwischen Mittelrheinliga-Aufsteiger BW Friesdorf und Landesligist SSV Merten.

Das Knallerlos schlechthin ist aber eine andere Partie: "Losfee" Mike Wunderlich, Kapitän von Viktoria Köln, loste zwei der größten Konkurrenten direkt mal gegeneinander: Regionalligist Alemannia Aachen und Drittligist Fortuna Köln kegeln sich gegenseitig raus.

(emo)