Fußball : Beeck: effizient und eiskalt

Fußball: Viel effizienter als Mittelrheinligist FC Wegberg-Beeck gestern Abend beim 4:1-Erfolg gegen den TuS Germania Kückhoven kann man kaum spielen. Besonders in der Chancenverwertung zeigte der Favorit seine ganze Klasse.

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht endete gestern Abend der Arbeitstag für Thomas Schläger, dabei bedeutete die 1:4-Niederlage im Viertelfinale gegen den FC Wegberg-Beeck für seine Schützlinge die Endstation im Kreispokal. "Mit der Leistung meiner Jungs bin ich dennoch sehr zufrieden", erklärte der Coach des TuS Germania Kückhoven, "vor allem in Halbzeit eins hatten wir gute Chancen, leider ist es uns aber nicht gelungen, diese zu verwerten." Und genau das machte für Schläger letztlich auch den Unterschied aus: "Besonders in der Chancenverwertung hat man ganz klar den Qualitätsunterschied zwischen uns und Beeck gesehen."

Denn viel effizienter als der Mittelrheinligist aus Beeck gestern Abend kann man kaum spielen: Gleich mit dem ersten Angriff erzielte Sahin Dagistan das 1:0 für die Gäste in der zwölften Minute, danach dauerte es dann gut 20 Minuten, ehe die Beecker erneut jubeln durften. Zwar scheiterte Thomas Lambertz mit einem Foulelfmeter an Kückhovens starkem Keeper Mirco Schopphoven, doch per Nachschuss erhöhte Ortis Kumanini auf 2:0. In der Zwischenzeit war es der Bezirksligist, der mit etwas mehr Glück sogar mit 2:1 in Führung hätte gehen können. Erst scheiterte Tobias Schumacher (27.), dann Matthias Gorka (29.) mit einem wunderschönen Weitschuss, den Beecks Torhüter Stefan Zabel im Rückwärtslaufen noch gerade so eben mit den Fingerspitzen über die Latte lenken konnte.

  • Lokalsport : Fitnesskurse beim TuS Kückhoven gehen weiter
  • Fußball : Beeck siegt, und der TuS zeigt Fairplay
  • Die ligenhöchsten Vereine in Mönchengladbach sind
    Bestandsaufnahme in der Region : Wieso der Frauenfußball ein Problemfall ist

In Halbzeit zwei machte der FC dann mit einem schnellen Doppelschlag den Deckel auf die Partie: Erst erzielte Sahin Dagistan (50.) durch seinen zweiten Treffer das 3:0, dann Thomas Lambertz nur drei Minuten später das 4:0. "Das war natürlich die Entscheidung", resümierte Schläger, der dann allerdings mit dem Schlusspfiff noch den Ehrentreffer seines Teams durch Stürmer Sinan Kapar bejubeln durfte. Er setzte mit einem wunderschönen Kopfball den Schlusspunkt unter die 90 Pokalminuten.

Kückhoven: Schopphoven; Kehr, Rachau, Kallabis (ab 59. Reiff-Horst), Gorka, Kaußen, Özdemir (ab 77. Thelen), Schumacher (ab 64. Leuker), Rixen, Kapar, Köse. Beeck: Zabel; Post, Ajani, Kurmanini (ab 77. Czichi), Berkigt, Drevina (ab 55. Godlevski), Dagistan (ab 55. Wilms), Sharaf, Zayton, Lambertz, Klee.

(RP)