Fußball : Kommt es zum Topspiel im Viertelfinale?

Der Kreispokal des Fußballkreises Heinsberg ist nun ausgelost worden. Im Viertelfinale könnte es zum Endspiel des Vorjahres zwischen Germania Teveren und Titelverteidiger FC Wegberg-Beeck kommen.

Die Stimmung unter den anwesenden Vereinsvertretern und Schiedsrichtern war locker und gelöst. Das Prozedere der Pokalauslosung, die vom Vorsitzenden des Kreisspielausschusses Josef Küppers gemeinsam mit den Beisitzern Stefan Cüster, Helmut Sildatke und Katja Jordan durchgeführt wurde, ist allen bestens bekannt und ein fester Bestandteil der Vorbereitung auf die anstehenden Fußballspielzeiten – von der Kreisliga D bis zur Mittelrheinliga.

70 Mannschaften gehen an den Start, um innerhalb der kommenden zwei Monate einen Sieger auszuspielen. Doch nicht nur das Team, das am Ende den Pokal in Empfang nehmen darf, wird Grund zur Freude haben, auch der unterlegene Finalist und der Gewinner des Spiels um Platz 3 werden Mitte September jubeln. Denn die ersten drei Plätze des Kreispokals berechtigen wie im Vorjahr zur Teilnahme am Mittelrheinpokal, der wiederum als Qualifikation zum DFB-Pokal dient.

Doch so weit wollte im Festsaal Oberbruch freilich keiner denken. Denn allein schon bis zur Teilnahme am Verbandspokal müssen noch einige Spiele absolviert werden. 70 Spiele sind es insgesamt, die in sieben Runden ausgetragen werden. Los geht es für 28 Teams bereits am 26. Juli, dann werden die 14 Spiele der Qualifikationsrunde gespielt. Da hätte es theoretisch alle gemeldeten Teams der Kreisligen A bis D erwischen können. Während manche C-Ligisten um die die unliebsame Qualifikation herumkamen und in der ersten Runde ins Geschehen einsteigen, haben zwei Teams der Kreisliga A zu dem Zeitpunkt schon wieder Feierabend, was den Pokal betrifft. Denn mit den Begegnungen SV Golkrath – SV Breberen und SV Kuckum – FC Wanderlust Süsterseel gibt es schon in der Quali zwei Aufeinandertreffen von Kreisliga-A-Vertretern.

Die restlichen Kreisligisten greifen dann in der ersten Runde in den Wettbewerb ein und spielen mit den 14 Siegern die 24 Mannschaften aus, die mit den acht überregional spielenden Vereinen (Mittelrheinliga: FC Wegberg-Beeck; Landesliga: FC Germania Teveren, FC Union Schafhausen; Bezirksliga: SV Helpenstein, 1. FC Heinsberg-Lieck, Sparta Gerderath, TuS Rheinland Dremmen und SG Union Würm-Lindern) um den Achtelfinaleinzug kämpfen.

Es wurde auch direkt der ganze weitere Turnierverlauf ausgelost, so dass die favorisierten Teams direkt wissen, wann sie aufeinander treffen könnten. Union Schafhausen könnte demnach erst im Halbfinale auf einen Bezirksligisten treffen. Sollten sich Wegberg-Beeck und Germania Teveren hingegen in der zweiten Runde und im Achtelfinale durchsetzen, kommt es im Viertelfinale zu einer Neuauflage des Finals der vergangenen Saison. Damals hatte sich der Fünftligist deutlich mit 4:0 durchgesetzt. Im Vorjahr hatte Teveren Heimrecht und würde es auch in diesem Jahr zugesprochen bekommen. Denn generell gilt auch weiterhin: Der klassentiefere Verein darf vor heimischer Kulisse spielen.

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