Alemannia Mariadorf nach Sieg beim TuS Rheinland Dremmen an der Tabellenspitze

Fußball.Bezirksliga : Mariadorf erobert beim TuS Dremmen die Tabellenführung

Bezirksliga: Die Alemannia traf ganz spät zum 1:0 in Dremmen. Dagegen kassierte der FC Wegberg-Beeck II in der Nachspielzeit den Ausgleich.

Weil Alemannia Mariadorf durch ein spätes 1:0 beim TuS Rheinland Dremmen gewonnen hat und der FC Wegberg-Beeck II in der fünften Minute der Nachspielzeit noch den Treffer zum 1:1 bei Rasensport Brand kassierte, heißt der neue Spitzenreiter in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, eben Mariadorf. Ein dickes Ausrufezeichen an diesem 11. Spieltag setzte die SG Union Würm-Lindern, die Aufsteiger SG Stolberg mit einem 9:0 (3:0)-Sieg deklassierte. Immerhin ein 2:2 gelang dem 1.FC Heinsberg-Lieck gegen ein starkes FC Roetgen. Niederlagen hingegen setzte es sowohl für den SV Helpenstein (1:3 in Oidtweiler) wie auch für Sparta Gerderath (0:4 beim FV Vaalserquartier).

Rasensport Brand – FC Wegberg-Beeck II 1:1 (0:1). „Wir haben kein gutes Spiel gemacht, hätten aber trotzdem gewinnen können“, so Beecks Trainer Mark Zeh. Den Ausgleichstreffer zum 1:1 kassierte Beeck übrigens erst in der Nachspielzeit (90.+5) durch einen von Timo Weermeester verwandelten Strafstoß. Und den hatte FC-Keeper Thorben Achten zu verantworten. Er ließ einen schon in Händen gehaltenen Ball fallen, rannte dann einen Gegner um, mit der Folge, dass Schiri Marco Weber keine Wahl blieb, Achten mit Rot vom Platz stellte, und auf Strafstoß entschied. Beecks Führung aus der 35. Minute durch Cenk Cetin war damit also unnötig verspielt.

SG Union Würm-Lindern – SG Stolberg 9:0 (3:0). Co-Trainer Sean King, er vertrat seinen urlaubenden „Chef“ Hermann-Josef Lambertz, hatte wohl alles richtig gemacht, sein Team gegen den bisher starken Aufsteiger aus Stolberg auf den Punkt genau eingestellt. Die Tore: 1:0 (10.) René Lambertz, 2:0 (13.) Yuito Koshikawa, 3:0 (41.) Foulelfmeter Steven Kohnen, 4:0 (54.) Yuki Komura, 5:0 (60.) Philipp Heinrichs, 6:0 (64.) Yannik Schlömer, 7:0 (83.) Yuito Koshikawa, 8:0, 9:0 (85./87.) Kubilay Demirhan.

Concordia Oidtweiler – SV Helpenstein 3:1 (2:1). Auf der Oidtweiler Asche hat sich sein Team offensichtlich nicht „wohlgefühlt“, meinte Helpensteins Trainer André Lehnen nach der Niederlage. „Mit langen Bällen und Einwürfen haben sie uns immer wieder in Verlegenheit gebracht“, so der enttäuschte Lehnen weiter, der aber auch anmerkte, dass ihm einige Stammspieler gefehlt hätten. Die Tore: 1:0 (20.) Fabio Hammel auf Vorlage von David Götting, 2:0 (30.) Manuel Lüttgens nach einem Einwurf von Thomas Weber, 2:1 (45.) Foulelfmeter Yannik Thiessen, nach Foul an Kapitän Emre Ekmekci. Der musste dann in der 65. Minute nach einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Die Überzahl nutzten die Concorden schon in der 69. Minute durch Thomas Weber mit dem Treffer zum 3:1-Endstand.

1. FC Heinsberg-Lieck – FC Roetgen 2:2 (1:1). Nach zuletzt zwei Niederlagen reichte es für die Kreisstädter zwar nicht zum Sieg, sie machten aber immerhin einen zweimaligen Rückstand wett. So in der 41. Minute das 0:1 von Ferhat Akjar (17. Minute) durch Manfred Ngiambila zum 1:1, Guido Krings hatte vorgelegt, und in der 72. Minute durch Sebair Ljatifi mit dem 2:2. Vorausgegangen war das 2:1 der Gäste in der 67. Minute, und auch das war Roetgens Ferhat Akar mit seinem sechsten Saisontreffer gelungen.

FV Vaalserquartier – Sparta Gerderath 4:0 (1:0). Es scheint für die Sparta Gerderath einfach nicht zu reichen. Vor allem in den Anfangsphasen beider Halbzeiten war man unaufmerksam, kassierte jeweils frühe Gegentore. So schon in der neuten Minute das 0:1 durch Anton Til Bohm. Die zweite Halbzeit war gerade angepfiffen, da schlug es schon wieder ein, war Kolja Wellmer das 2:0 gelungen (48.) Die Platzherren kontrollierten die Partie und trafen noch zweimal. Siavash Kakavand in der 65. Minute zum 3:0, und Markus Plitzko in der 72. Minute zum 4:0-Endstand.

TuS Rheinland Dremmen – Alemannia Mariadorf 0:1 (0:0). Bis zur 89. Minute hielten die „Rheinländer“ gegen den Top-Favoriten das 0:0, um dann doch noch durch Mariadorfs André Hochmuth das 0:1 zu kassieren. Sieben Minuten zuvor hatte sich TuS-Keeper Dennis Nnajiofor zudem eine Rote Karte eingehandelt Also erneut eine bittere, vor allem aber auch unnötige Niederlage für Dremmen.

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