5:9 in Köln – ETV nun kaum noch zu retten

Das war's dann wohl! Im abstiegsrelevanten Verbandsliga-Duell beim TTC Köln-Lövenich unterlag das Sextett des TV 1860 Erkelenz mit 9:5 und ist damit kaum noch zu retten. Das Debakel zeichnete sich schon in den Eröffnungsdoppeln ab. War man beim knappen 9:7-Hinrundenerfolg noch mit einem 3:0 in die Partie gestartet, gelang diesmal nur ein Zähler durch Picken/Caspers gegen Broermann/Klein (3:0).

Winkelnkemper/Jennessen verloren nach fünf spannenden Sätzen unglücklich gegen Lövenichs Top-Duo Hristodorov/Rautenberg (2:3), und Hartkopf/Brigante kamen gegen Häusler/Schaffer überhaupt nicht in die Gänge und gingen mit 0:3 baden.

In ausgesprochener Glanzform präsentierte sich im oberen Paarkreuz Oliver Winkelnkemper mit Erfolgen gegen Hristodorov (3:1) und Rautenberg (3:0). Frank Picken konnte sich gegen Rautenberg mit 3:1 für die Hinspielniederlage revanchieren, verlor allerdings gegen Hristodorov nach spannendem Verlauf mit dem gleichen Ergebnis.

Achillesferse der Erkelenzer war diesmal das mittlere Paarkreuz, wo Michael Caspers und Richard Hartkopf gegen Häusler und Broermann nicht ein einziger Satzgewinn gelang. "Unten" hatte Ernst-Willi Jennessen beim 3:0 gegen Schaffer keine Mühe. Gegen Klein aber konnte er eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause bringen und verlor noch mit 2:3. Damit stand das 5:9-Endergebnis fest. Bei fünf noch ausstehenden Spielen ist zwar theoretisch noch alles möglich, doch bei realistischer Betrachtung muss man sich nun wohl auf die Landesliga einstellen, zumal sich unter den noch ausstehenden Gegnern mit Vernich, Oberdrees und Brauweiler drei Hochkaräter aus den oberen Tabellengefilden befinden.

(wh)
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