1. FC Heisberg-Lieck überwintert nach verpatztem Start auf Rang acht

Analyse : Größere Stabilität in der Abwehr

Der 1. FC Heisberg-Lieck hat sich nach einem verpatzten Saisonstart gefangen.

Aktuell rangiert der 1.FC Heinsberg-Lieck auf Platz acht der Liga, hat aber noch zwei Spiele nachzuholen. Nachgeholt wird in Lich-Steinstraß am 5. März, sowie im heimischen Seestadion am 9. April (Gründonnerstag) gegen Stolberg.

Der Saisonverlauf Der Einstieg in das zweite Bezirksligajahr ging für Team und Neutrainer Edin Durakovic aber mal so richtig daneben, unterlag man doch zum Auftakt mit 2:5 beim FC Wegberg-Beeck II. Als es dann auch im anschließenden Derby gegen Würm-Lindern nur zu einem 1:1 reichte, wurde man in der Kreisstadt schon unruhig. Doch mit einem 1:0-Sieg in der Eifel am dritten Spieltag bei Germania Eicherscheid läutete man die Wende ein. Es folgten fünf weitere Siege, ehe die Serie dann am neunten Spieltag im Derby gegen den Aufsteiger SV Helpenstein riss, man unterlag 0:3.

Das war gut/Das war schlecht Die erwähnten sechs Siege in Folge weckten in der Kreisstadt natürlich Hoffnungen, dass in diesem Jahr sogar mehr drin sein könnte als in der Premierensaison der schon erreichte fünfte Tabellenplatz. Doch eine kleine Negativserie, die mit der Heimpleite gegen Helpenstein begann, trübte die Stimmung. Dafür zeigen erst 20 Gegentoren, dass die angestrebte Stabilität in der Abwehr tatsächlich gelungen ist. Vorne aber ist man nicht mehr so treffsicher wie noch im Jahr zuvor. Zwar ist Maurice Gippert mit seinen sechs Saisontoren wieder auf einem guten Weg, bester Torschütze seines Teams zu werden, muss sich aber aktuell Platz eins mit „Manni“ Ngiambila teilen, der bisher auch schon sechsmal getroffen hat.

Das Personal Sollte sich in der Winterpause die eine oder andere Verstärkung anbieten, wird der Verein wohl zugreifen. Problematisch könnte werden, dass Sebair Ljatifi lange fehlen wird. Für eine Entgleisung beim Sparkassen-Hallen-Cup in Erkelenz handelte er sich eine 16-wöchige Sperre ein.

Die Winterpause „Ich bin kein Freund vom Fußball in der Halle“, so Trainer Edin Durakovic, „deshalb haben wir auch nicht an der Stadtmeisterschaft teilgenommen.“ Bevor der Trainer seine Mannschaft dann zum offiziellen Trainingsauftakt am 21. Januar im Seestadion für die Rückrunde bittet, hat er seinen Schützlingen schon einige Hausaufgaben gestellt. Und beim ersten Freilufttest am 2. Februar bei Landesligist Arminia Eilendorf hofft er, auch schon Lösungen zu sehen. Am 9. Februar spielt man dann in Waldenrath gegen den aktuellen A-Liga-Tabellenführer FC Waldenrath-Straeten. Das dritte Vorbereitungsspiel gibt’s dann am 18. Februar zu Hause, wo man im Seestadion A-Ligist FC Randerath-Porselen erwartet. Rückrundenauftakt ist am 1. März im heimischen Seestadion im Derby gegen den aktuellen Tabellenzweiten FC Wegberg-Beeck II. Und nur eine Woche später steht das nächste Derby bei der SG Union Würm-Lindern an.