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Fußball: 1:1 - im elften Spiel holt sich Beeck die ersehnte Hausnummer

Fußball : 1:1 - im elften Spiel holt sich Beeck die ersehnte Hausnummer

Fußball: Dank einer klasse Leistung in der zweiten Halbzeit fahren die Kleeblätter gegen Ahlen den ersten Punkt in der Regionalliga ein.

Erstmals in dieser Saison durften sich gestern Abend Friedel Henßen und Dirk Ruhrig nach einem Spiel zufrieden abklatschen - und das tat das Trainerduo des FC Wegberg-Beeck dann auch kräftig: Vor 412 Zuschauern im Waldstadion holten die Kleeblätter im Aufsteigerduell gegen RW Ahlen mit 1:1 den innig ersehnten ersten Punkt in der Regionalliga, haben so nun endlich eine Hausnummer. "Diesen Punkt haben wir uns absolut verdient. Für die Moral ist er unglaublich wichtig", sprudelte es befreit aus Teamchef Henßen raus. Einen drauf setzte Vizekapitän Johannes Walbaum: "Die zweite Halbzeit war richtig geil. Da haben wir uns ausgekotzt, haben Vollgas-Fußball gespielt."

Danach sah es zunächst aber nicht aus. Beeck begann auf zwei Positionen verändert: Für den angeschlagenen Sebastian Jansen lief Patrick Ajani auf, dazu rückte erwartungsgemäß Thomas Lambertz wieder ins Team. Für ihn blieb Stefan Thelen draußen. Der FC begann recht ordentlich, doch dann kam die 16. Minute: Einen langen Ahlener Freistoß verlängerte per Kopf ein Gästeakteur in die Mitte, dort nickte Jan Klauke ein. Ein Treffer, der nachhaltig Wirkung zeigte. Bis zur Pause erholten sich die Gastgeber davon jedenfalls nicht. Nach einer Ahlener Ecke verhinderte Ajani auf der Torlinie vielmehr das zweite Gästetor (41.).

Ganz anders kamen die Kleeblätter aus der Kabine. "Der Coach ist da schon was lauter als sonst geworden", berichtete Walbaum. Dazu ging Henßen mehr ins Risiko, brachte mit Kapitän Arian Berkigt für David Azin einen deutlich offensiveren Spieler. Was nachhaltig Wirkung zeigte. Beeck warf die Fesseln ab, setzte Ahlen gehörig unter Druck, fightete um jeden Meter. In der 50. Minute ahndete Schiri Jonas Seeland (Ennepetal) ein elfmeterwürdiges Foul an Sahin Dagistan nicht.

Neun Minuten später war's dann aber so weit: Berkigt schickte Danny Richter in die Gasse, der traf mit links ins lange Eck zum stürmisch bejubelten Ausgleich. Zehn Minuten später gab's fast eine exakte Kopie dieser Szene - diesmal scheiterte Richter aber an Keeper Sören Stauder. Ahlen zeigte sich von der entfachten Beecker Leidenschaft beeindruckt, kam überhaupt nicht mehr gefährlich vors Tor. Fazit von Ahlens Coach Marco Antwerpen: "Das waren zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. Das Remis ist daher gerecht."

Beeck: Nettekoven - Ribeiro, Küppers, Walbaum, Ajani, Karamarko (87. Weber) - Richter, Wilms (82. Thelen), Azin (46. Berkigt), Lambertz - Dagistan

(emo)