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So groß sind die Schulklassen durchschnittlich​ im Erkelenzer Land

Schulen im Erkelenzer Land : So groß sind die Klassen im Durchschnitt

Im Kreis Heinsberg zählen die Klassen etwas weniger Schüler als im Landesdurchschnitt. Am kleinsten sind sie im Bereich der Grundschulen in Wassenberg, am größten in Hückelhoven.

Durchschnittlich 23,5 Grundschülerinnen und Grundschüler lernten im Schuljahr 2021/22 gemeinsam in einer Klasse. In NRW lag die sogenannte Klassenfrequenz damit auf dem Niveau des Schuljahres 2020/21. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Schulanfangs in NRW mitteilt, kamen an Grundschulen im Schnitt jeweils 15,7 Schülerinnen und Schüler auf eine Lehrkraft. Im Schuljahr davor hatte dieser Wert bei 15,8 gelegen.

Im Kreis Heinsberg wird dieser Wert leicht unterschritten: Eine Grundschulklasse besuchen hier durchschnittlich 23 Schüler, auf eine Lehrerstelle entfallen 15,2 Grundschüler. Auf den Nordkreis bezogen, gibt es die statistisch gesehen kleinsten Grundschulklassen in Wassenberg (21,7), am größten sind sie in Hückelhoven (24,7). Insgesamt lag die durchschnittliche Schülerzahl je Klasse an den allgemeinbildenden Schulen in NRW – ohne Weiterbildungskollegs und ohne die Jahrgangsstufen der Sekundarstufe II – im Schuljahr 2021/22 bei 23,4 Schülern. An Gesamtschulen und Gymnasien waren die Klassenfrequenzen mit jeweils durchschnittlich 26,8 Schülern am höchsten. Die niedrigsten Klassengrößen wurden für Förderschulen ermittelt.

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Im Kreis Heinsberg ist die Klassengröße an den allgemeinbildenden Schulen mit durchschnittlich 23,3 Schülern etwas kleiner. Hier entfallen die größten Klassen – analog zum Landeswert – auf Gesamtschulen (27,5) und Gymnasien (26,7). Die kleinsten Gymnasialklassen im Nordkreis gibt es in Hückelhoven (25,5), die größten in Wegberg (27,2). Die durchschnittliche Schülerzahl je Lehrer-Vollzeitstelle lag an den allgemeinbildenden Schulen auf NRW-Ebene (ohne Weiterbildungskollegs) bei 13.

Im Kreis Heinsberg ist dieser Wert mit 13,4 etwas höher. Die meisten Schüler pro Lehrer weisen hier die Realschulen (16,2) auf, gefolgt von Gymnasien (14,4) und der Waldorfschule (13,8). In Hückelhoven ist die Schülerzahl je Lehrer-Vollzeitstelle am Gymnasium besonders niedrig (12,4), wohingegen sie an der Realschule besonders hoch ist (19,3). An Förderschulen im Bereich Grund-/Hauptschule kamen landesweit im Schnitt 5,5 Schüler auf eine Lehrerstelle. Im Kreis Heinsberg liegt dieser Wert bei 5,8.

Allerdings gibt es – bezogen auf die Kommunen im Nordkreis – nur in Hückelhoven eine solche Förderschule (6,5) im Bereich der Gund-/Hauptschule.

(stva)