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Schulstart im Kreis Heinsberg​: Wie Erstklässler sicher zur Schule kommen​

Schulstart im Kreis Heinsberg : Wie Erstklässler sicher zur Schule kommen

Am Mittwoch geht die Schule wieder los. Die Kreisverkehrswacht bittet Autofaher um Rücksicht und gibt Tipps, wie Erstklässler den Schulweg sicher meistern.

Am Mittwoch beginnt das neue Schuljahr. Die Heinsberger Kreisverkehrswacht ruft daher alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rücksicht im Straßenverkehr auf. Insbesondere die landesweit 171.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler, die sich erstmals auf den Schulweg begeben, gelte es zu schützen.

„Autofahrer und Autofahrerinnen sollten besonders in der Umgebung von Schulen und Schulbus-Haltestellen sehr vorsichtig, langsam und stets bremsbereit fahren“, sagt Johannes Kiwitt, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Heinsberg. Denn Schulanfänger gelten als Verkehrsanfänger. „Sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen noch nicht richtig einschätzen, das lernen sie erst im Laufe der Zeit“, so Kiwitt.

Erlernt werde dies allerdings durch die Teilnahme im realen Straßenverkehr und nicht auf der Rückbank eines Autos. „Das ist mit ein Grund, warum wir unterstützen, dass Kinder zu Fuß zur Schule gehen“, sagt Kiwitt.

Die Anzahl der so genannten Elterntaxis habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen, das Verkehrschaos vor vielen Schulen sei vielerorts zu einem täglichen Ärgernis geworden. „Durch den Autoverkehr direkt vor den Schulen werden auch die gefährdet, die zu Fuß gehen“, führt Kiwitt aus. Er rät Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen müssen, diese etwa 250 bis 400 Meter vor der Schule abzusetzen – immer zur Bordsteinkante hin. „Dann können die Kinder nicht nur ein Stück durch den Straßenverkehr gehen, sondern haben auch Bewegung und frische Luft vor dem Schultag“, sagt Kiwitt.

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Eltern, die es bisher nicht geschafft haben, können den Schulweg auch mit Schulstart noch mit ihren Kindern üben. „Laufen Sie den Weg mit ihren Kindern mehrmals ab“, rät Johannes Kiwitt. Dabei sollte darauf geachtet werden, welches der sicherste und nicht unbedingt der kürzeste Schulweg ist.

„Viele Grundschulen haben Pläne vorliegen, auf denen die sichersten Schulwege eingezeichnet sind“, weiß Kiwitt. Beim Üben sollte auf potenzielle Gefahrenstellen wie Ein- und Ausfahrten, schlecht einsehbare Straßen und Straßenübergänge ohne Ampeln hingewiesen werden. „Gerade in den ersten Schultagen sollten Sie Ihr Kind noch begleiten. Wenn Sie merken, dass es das Gelernte verinnerlicht hat und auch die Aufregung der ersten Schultagen verfolgen ist, können Sie es alleine gehen lassen“, so Kiwitt.

(RP)