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Rettungsdienst im Kreis Heinsberg sieht verschärfte Lage

Vierte Welle der Corona-Pandemie im Kreis Heinsberg : Verschärfte Lage beim Rettungsdienst

Der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg steht wegen Corona vor großen Herausforderungen. Geschäftsführer Ralf Rademacher bewertet die Situation.

Wenn er einen Blick auf die Statistiken wirft, dann fällt das Fazit so aus: „Die Lage rund um die Belegung von Intensivbetten ist hier auch ohne das Corona-Virus angespannt. Mit der aktuellen Entwicklung kann man von einer verschärften Lage sprechen.“ Ralf Rademacher ist der Geschäftsführer des Rettungsdienstes im Kreis Heinsberg.

Insgesamt, so Rademacher, betrachte er das Geschehen mit großer Sorge, auch wenn er – noch – sagen kann: „Im Moment haben wir noch keine Probleme, die Patienten in den nahe gelegenen Krankenhäusern unterzubringen. Doch was hat uns Corona gelehrt? Dass man de Situation tagesaktuell betrachten muss. Heißt: Wenn ich heute sage, noch geht es, kann das morgen ganz anders aussehen.“

Der RDHS steuert sicherlich auch Krankenhäuser in benachbarten Kreisen an. Dabei leisten die Leitstellen eine wertvolle Hilfe und Unterstützung, wie Ralf Rademacher unterstreicht. Dabei gehe es um ein Online-Instrument, mit dem Krankenhäuser beispielsweise freie Intensivbetten melden können. So habe eine Leitstelle stets den aktuellen Stand der Dinge vor Augen und könne etwa die Notärzte und Notfallsanitäter vor Ort gezielt und schnell zu den Krankenhäusern leiten. Rademacher: „Es hat sich bewährt, wie gut da die Leitstellen mittlerweile untereinander kommunizieren.“

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Ralf Rademacher sieht allerdings auch die Verlegung von Patienten aus anderen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen. „Insgesamt lässt sich also sagen, dass unser Geschäft sehr flexibel laufen muss.“ Damit komme die Dynamik im Pandemiegeschehen nochmals zum Tragen. Der RDHS ist vorbereitet.