Regionalwettbewerb Jugend forscht: Erfolge aus dem Erkelenzer Land

„Jugend forscht“-Ergebnisse für das Erkelenzer Land : Experimente mit Magneten und Butter

Mehr als 20 Schüler aus dem Erkelenzer Land experimentierten für den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Felix Tiede und Anna Kämpfer landeten in Krefeld besonders weit vorne und erhielten von der Jury zweite Preise.

Zahlreiche Schüler aus dem Kreis Heinsberg haben gute Ergebnisse beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ erzielt. Besonders weit vorne landeten unter den 290 Teilnehmern mit zweiten Plätzen Constantin Maximilian Paul Beckers und Ida Reh vom Kreisgymnasium Heinsberg, Felix Tiede vom Gymnasium Hückelhoven und Anna Kämpfer, die das Cornelius-Burgh-Gymnasium in Erkelenz besucht.

„Jugend forscht“ ist Deutschlands größter Wettbewerb in Naturwissenschaften und Technik. Pro Jahr beteiligen sich deutschlandweit mehrere Tausend Jugendliche mit ihren Forschungsarbeiten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe und Informatik sowie Technik und Physik. Der Wettbewerb war 1995 von der Unternehmerschaft Niederrhein begründet worden.

„Frag Dich!“ lautete das Motto in diesem Jahr. Die Schüler aus dem Kreis Heinsberg traten beim niederrheinischen Regionalwettbewerb in Krefeld an, für den 290 Jungforscher mit 150 Wettbewerbsarbeiten angemeldet waren, um sich von einer Fachjury bewerten zu lassen. In einer rund zweistündigen Feierstunde im Seidenweberhaus gab anschließend Wettbewerbsleiter Thomas Zöllner bekannt, wer bei seinen Forschungsaktivitäten besonders innovativ war und die Jury überzeugen konnte.

Insgesamt 81 Preise wurden verlesen. Die Besten in den sieben Fachgebieten dürfen bei den Landeswettbewerben starten. Aus dem Kreis Heinsberg waren insgesamt 15 Wettbewerbsbeiträge von 26 Schülern dabei. Das Gymnasium Hückelhoven kam mit sechs Wettbewerbsbeiträgen, das Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz mit vier Arbeiten, das Kreisgymnasium Heinsberg mit drei Beiträgen und das Cusanus-Gymnasium Erkelenz mit zwei Wettbewerbsarbeiten.

Im Fachgebiet Chemie hatte Felix Tiede vom Gymnasium Hückelhoven Kristalle in Wärmekissen untersucht und konnte die Jury mit seinem Taschenwärmer-Experiment überzeugen. Er erhielt ebenso einen zweiten Preis wie Anna Kämpfer aus Wassenberg in der Kategorie der älteren Teilnehmer. Sie besucht das Cornelius-Burgh-Gymnasium in Erkelenz und hatte einen Qualitätsvergleich von Butter und Margarine angestellt. In der Sparte der jüngeren Teilnehmer holten sich Constantin Maximilian Paul Beckers und Ida Reh mit ihrem Rucksack, den sie mittels eines starken Magneten an ihrem Fahrradgepäckträger sicher befestigten, den zweiten Platz im Fach Arbeitswelt. Sie besuchen das Kreisgymnasium Heinsberg.

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