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Niederrhein ist beliebtes Reiseziel auch in Corona-Zeiten

Niederrhein Tourismus : Heimatnaher Urlaub gefragt

Eine Fragebogen-Aktion des Niederrhein Tourismus im Ruhrgebiet bestätigt: Heimatnaher Urlaub ist gefragt. Wichtig sind nachvollziehbare Hygienekonzepte

Premium-Wanderwege und schöne Radstrecken, dazu Fluss- und Seenlandschaften, besonders im waldreichen Wassenberg und Wegberg, sind beliebte Ziele. Gefragt sind auch Hotels und Gastronomie in Erkelenz und Hückelhoven. Wie populär ist der Niederrhein als Reiseziel in Zeiten der Coronakrise? Das wollte die Niederrhein Tourismus (NT) GmbH herausfinden und startete dazu mit Unterstützung der IST Hochschule für Management Düsseldorf eine Fragebogenaktion im Oberhausener Einkaufszentrum Centro.

„Das Ruhrgebiet zählt zu unserem Zielmarkt in NRW“, sagt NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. Eine Anreise an den Niederrhein ist für rund 80 Prozent der Befragten auch in Zeiten der Pandemie kein Problem. Essen gehen unter Einhaltung der Corona-Auflagen ist für rund 85 Prozent der Befragten in Ordnung – auch drinnen. Überhaupt unternehmen laut Untersuchung mehr als die Hälfte der Menschen Innenaktivitäten wie Museumsbesuche. Sogar ein Drittel ist bereit, für Infektionsschutz im Urlaub mehr zu bezahlen. Wichtig ist den Befragten, dass bei Aktivitäten und Übernachtungen ein nachvollziehbares Hygienekonzept vorliegt.

Vor allem Radfahren und Wandern werden als Aktivitäten mit dem Niederrhein verbunden, ergab die von den Professoren Thomas Merz und Felix Kempf betreute Umfrage. Gerade in der heutigen Zeit sei heimatnaher Urlaub wichtig. Nur ein ganz geringer Teil kann sich Urlaub am Niederrhein nicht vorstellen – er liegt zu nah. Allgemein gilt der Niederrhein als typisches Ziel für Tagesausflug oder Wochenende. Dabei geben Besucher pro Tag und pro Person rund 100 Euro inklusive der Unterbringung aus.

(gala)