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Nach US-Wahl: IHK bietet Unternehmen aus dem Erkelenzer Land Beratung an

Im Erkelenzer Land : Nach US-Wahl: IHK bietet Unternehmen Beratung an

Die drohende politische Hängepartie ist aus Sicht der IHK Aachen Gift für die Unternehmen im Kreis Heinsberg, für die die USA wichtiger Handelspartner sind.

Die politische Unsicherheit nach den Wahlen in den USA stellt nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen die regionale Wirtschaft vor eine zunehmende Belastungsprobe. Zahlreiche Aspekte der deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen seien zurzeit in der Schwebe: Was wird aus den Strafzöllen? Dem US-amerikanischen „Green Deal“? Vor diesem Hintergrund verstärkt die IHK Aachen ihre Beratungsangebot für Unternehmen aus dem Erkelenzer Land.

„Sollten sich die USA weiterhin von Wareneinfuhren aus dem Ausland unabhängig machen wollen, hat das Auswirkungen auf rund 400 Unternehmen in der Region, die direkte Wirtschaftsbeziehungen mit US-Partnern haben“, sagt Dr. Gunter Schaible, Geschäftsführer der IHK Aachen für die Bereiche International, Verkehr und Handel. „Im vergangenen Jahr wurden von Firmen aus Nordrhein-Westfalen Waren im Wert von rund 12,9 Milliarden Euro in die USA verkauft.“ Damit sind die USA für NRW der drittgrößte Handelspartner nach den Niederlanden und Frankreich.

„Die drohende politische Hängepartie ist aus Sicht der IHK Aachen Gift für diese Unternehmen. Sie brauchen jetzt Stabilität und Planungssicherheit“, betont Schaible. „Wir bieten unseren Mitgliedsunternehmen verstärkt Beratungen an, damit sie auf die möglichen Machtverhältnisse in Washington angemessen reagieren können.“ Wer das Serviceangebot nutzen möchte, kann sich unter 0241 44600 oder an info@aachen.ihk.de melden.

(RP)