Mehr Geld für Sportstätten im Kreis Heinsberg

„Moderne Sportstätte 2022“ : Mehr Geld für Sportstätten im Kreis Heinsberg

Der Kreis Heinsberg erhält knapp vier Millionen Euro, um seine Sportstätten zu modernisieren. Das ist ein einzigartig hoher Betrag.

Die Landesregierung hat den Förderaufruf für das Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ veröffentlicht. Der Kreis Heinsberg erhält knapp vier Millionen Euro, um seine Sportstätten modernisieren zu können.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Krückel aus Heinsberg und Thomas Schnelle aus Kleingladbach erklären dazu: „So eine hohe Förderung für den Sport hat es in Nordrhein-Westfalen bislang noch nicht gegeben. Sportvereinen, Stadt- und Gemeindesportverbänden, Kreis- und Stadtsportbünden und Sportverbänden in NRW stehen bis 2022 nun insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung.“ 30 Millionen Euro davon werden für 2019 veranschlagt, die weiteren 270 Millionen als Verpflichtungsermächtigung bis 2022. Vereine und Verbände können ab sofort auf die Stadt- und Kreissportbünde mit Projektvorschlägen zugehen. Diese können dann ab dem 1. Oktober 2019 priorisierte Vorschlagslisten beim Land einreichen.

„Die NRW-Koalition aus CDU und FDP setzt damit ein deutliches Zeichen, nachdem unter Rot-Grün die Investitionen in unsere Sportstätten vernachlässigt wurden“, teilen Schnelle und Krückel mit. Mit den Fördergeldern sollen unter anderem nachhaltige Modernisierungen, Sanierungen sowie der Umbau oder Ersatzneubau von Sportstätten und Sportanlagen finanziert werden. „Damit haben unsere Sportvereine nun die Möglichkeit, eine moderne und bedarfsgerechte Sportstätteninfrastruktur anzubieten. Denn nur wenn die Vereine ihre Sportstätten auf den neuesten Stand bringen können, sind sie auch in der Lage, ihre vielfältigen und wichtigen Aufgaben in unserer Gesellschaft noch besser wahrzunehmen“, sagen die CDU-Politiker. Mit den insgesamt 300 Millionen Euro an Fördermitteln stelle die Landesregierung unter Beweis, dass ihr die Förderung des Breitensports am Herzen liegt. Die Sportstätten seien die elementare Voraussetzung, Sport auch im ländlichen Bereich ausüben zu können. „Hervorheben möchten wir, dass es sich bei diesem Förderprogramm nicht um Kredite, sondern um echte Fördergelder handelt“, teilen Schnelle und Krückel mit. Der Heinsberger FDP-Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen sagt: „Der Sport kann in seiner ganzen Breite von dem Landesprogramm und einer funktionstüchtigen und zeitgemäßen Sportinfrastruktur profitieren.“

Die Fördersummen für die einzelnen Städte und Gemeinden im Kreis Heinsberg: Erkelenz 587.075 Euro, Gangelt 300.000, Geilenkirchen 364.660, Heinsberg 560.135, Hückelhoven 533.765, Selfkant 300.000, Übach-Palenberg 329.160, Waldfeucht 300.000, Wassenberg 300.000, Wegberg 381.765 Euro.