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Kreissparkasse bietet Software für mehr kontaktloses Bezahlen

Für Firmenkunden im Erkelenzer Land : Kreissparkasse bietet Software für mehr kontaktloses Bezahlen

Die Kreissparkasse Heinsberg bietet ihren Firmenkunden an, dass etwa ein Taxi-Unternehmer künftig mit dem eigenen Smartphone kassieren kann.

Was in anderen Ländern schon seit Jahren zum Alltag gehört, hat sich während der Corona-Pandemie auch in Deutschland immer weiter verbreitet – das bargeldlose Bezahlen. Immer mehr Händler entscheiden sich dazu, bevorzugt bargeldlos zu kassieren, auch unter hygienischen Gesichtspunkten.

Die Kreissparkasse Heinsberg bietet ihren Firmenkunden dazu nun die neue App Sparkasse POS (S-POS) an. Dies ist eine Software-Lösung, mit der Geschäftsleute Kartenzahlungen ihrer Kunden an einem handelsüblichen Android-Smartphone akzeptieren können. Dazu wird keine zusätzliche Hardware benötigt, sondern das eigene Smartphone der Firmenkunden wird zum mobilen Kartenlesegerät.

Zum Marktstart können Firmen- und Gewerbekunden der Kreissparkasse Heinsberg damit zunächst kontaktlos Beträge bis 50 Euro kassieren, sowohl über klassische Plastikkarten als auch über digitale Karten in Bezahl-Apps wie „Mobiles Bezahlen“ oder Apple Pay. Die Kunden können an der S-POS-App darüber hinaus mit den Kartensystemen Maestro, Mastercard, V PAY und Visa kontaktlos bezahlen.

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„Mit Sparkasse POS können jetzt auch kleine und mittlere Unternehmen ohne Kassensysteme oder Terminal-Infrastruktur ihren Kunden bargeldloses Bezahlen anbieten“, sagt Thomas Giessing, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Heinsberg. „Damit ermöglichen wir gleichzeitig unseren Privatkunden, an immer mehr Orten ‚mit ihrer Sparkasse‘ zu bezahlen.“ Die App erlaube es Geschäftsleuten, Kartenzahlungen überall anzunehmen – dies gelte zum Beispiel für Wochenmarkt-Beschicker, Handwerker, Sonnenblumenfeld-Betreiber, Taxi-Unternehmer, Kioske, Vereine oder Hofladenbesitzer.

Die Nachfrage nach mobilen Lösungen steige. Laut der Studie „POS-Systeme 2020“ des EHI-Retail Institute wollen 77 Prozent der befragten Händler ihre Hardware in den nächsten Jahren ganz oder teilweise erneuern. 56 Prozent der befragten Händler planen, den Kassiervorgang künftig auch auf mobilen Geräten abzuwickeln.

(mwi)