Kreis Heinsberg: Start in den Polizeiberuf

Kreispolizeibehörde Heinsberg : 49 Kommissar-Anwärter starten in den Polizeiberuf

Eine erfreulich hohe Einstellungsquote verzeichnet die Kreispolizeibehörde zum Ende der Einstellungskampagne.

Mit ihrem Einstieg in den gehobenen Polizeidienst steht 49 Kommissar-Anwärtern aus dem Kreis Heinsberg ein spannendes und vielseitiges Berufsleben bevor. Bevor sie von ihren künftigen Behördenleitern ihre Ernennungsurkunde erhielten, wurden die angehenden Polizisten in ihrer Heimat-Polizeibehörde willkommen geheißen.

Der Abteilungsleiter Polizei, Polizeidirektor Andreas Bollenbach, zeigte sich sehr erfreut über die hohe Zahl von Kommissaranwärtern als Ergebnis einer intensiven Nachwuchswerbung im Kreis Heinsberg. Den jungen Kollegen gab er die besten Wünsche für eine erfolgreiche Polizeikarriere mit auf den Weg.

Von der landesweit hohen Zahl von 2300 Neueinstellungen konnten die Polizeibewerber aus dem Kreis Heinsberg wieder besonders profitieren. Rund jeder dritte Bewerber aus dem Kreis Heinsberg wurde eingestellt. „Auch im nächsten Jahr bleibt es bei der hohen Zahl von Neueinstellungen, deswegen haben Bewerberinnen und Bewerber wieder gute Chancen, bei der Polizei NRW ein duales Studium zu beginnen“, sagt Personalwerber Erik Dohmen, der angefangen vom ersten Kontakt auch für die Betreuung im gesamten Bewerbungsverfahren zuständig ist. Kurz vor Studienbeginn hatte er zu einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch eingeladen und gab erste wichtige Informationen zum Berufsstart.

Die Kommissaranwärter absolvieren bei der Polizei NRW ein duales Bachelor-Studium mit enger Verzahnung von Theorie und Praxis. Die theoretischen Studienabschnitte finden an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Polizei in Köln statt. In mehreren Praktikumsblöcken wird ein Großteil der angehenden Kommissare auch in Polizeidienststellen des Kreises Heinsberg von erfahrenen Polizeibeamten im Rahmen des alltäglichen Dienstes ausgebildet. Damit ist die Kreispolizeibehörde Heinsberg eng in die praktische Ausbildung eingebunden, so dass viele der auszubildenden Polizistinnen und Polizisten ihre Heimatnähe behalten.

(RP)
Mehr von RP ONLINE