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Kreis Heinsberg: SPD fordert zusätzliche Impfdosen für die Grenzregion

Coronavirus im Kreis Heinsberg : SPD fordert zusätzliche Impfdosen für die Grenzregion

Das Ziel lautet, Menschen in der Grenzregion vor dem Virus besser zu schützen. SPD-Kreisvorsitzender Norbert Spinrath und Ralf Derichs, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion liefern eine Begründung.

Die Heinsberger Kreis-SPD hat sich erneut dafür stark gemacht, dass Grenzregionen wie der Kreis Heinsberg mehr Corona-Impfdosen erhalten sollen. „Anfang April wurden die Niederlande zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Die Fallzahlen sind auch in der Grenzregion hoch. Wir fordern die Landesregierung auf, sich für mehr Impfstoffdosen für die Grenzregion einzusetzen“, teilen Norbert Spinrath, SPD-Kreisvorsitzender, und Ralf Derichs, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, mit. „Als die Infektionszahlen in Grenzregionen Tschechiens im Februar und März und später in Frankreich hochschnellten, wurden zusätzliche Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt, um die Lage beherrschbar zu machen“.

Derichs erinnert daran, dass Landrat Stephan Pusch und Städteregionsrat Tim Grüttemeier Anfang März eine entsprechende Forderung gestellt hatten, die das Land NRW abgelehnt hatte. „Damals lag die Inzidenz in den Niederlanden um 200. Jetzt liegt sie bei über 300. Die Inzidenzzahlen der niederländischen Nachbarkommunen liegen über denen der deutschen Kommunen. Es muss gehandelt werden, um die Menschen in der Grenzregion zu schützen.“ Spinrath und Derichs betonen, dass es in der Grenzregion üblich ist, hin und her zu wechseln.

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Spinrath bezeichnet es als richtig, dass die von den Ministerpräsidenten an der tschechischen und französischen Grenze geforderten zusätzlichen Impfdosen zugesagt und geliefert worden seien. „Skandalös wäre es, wenn Ministerpräsident Laschet und Gesundheitsminister Laumann keine Lieferungen beantragten.“