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Kreis Heinsberg: Oellers erwartet „kräftigen Schub“ für Integration von Behinderten

Heinsberger Bundestagsmitglied : Oellers erwartet „kräftigen Schub“ für Integration von Behinderten

Ein neues Gesetz soll die Teilhabe von Behinderten verbessern. Der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers ist Behindertenbeauftrager der Unionsfraktion und sieht darin einen entscheidenden Schritt.

Seit fast genau drei Jahren ist der Heinsberger Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers Behindertenbeauftrager der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Zu seinem Antritt sagte er damals, er wolle in dieser Aufgabe ein Vertreter und Berater für die Belange, Ziele und Wünsche der Menschen mit Behinderung sein. Dazu werde er vor allem auch den Dialog suchen und stets ein offenes Ohr für die Interessen haben.

Im sogenannten Teilhabestärkungsgesetz hat der Bundestag eine Vielzahl von Regelungen erlassen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessern, ihre Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen, den Zugang zu einer regulären Ausbildung ermöglichen und sie besser vor Gewalt schützen. Hierzu werde unter anderem das Budget für Ausbildung, das Menschen mit Behinderungen eine reguläre Berufsausbildung ermöglicht, ausgeweitet, berichtet Oellers. Unternehmen, die schwerbehinderte Menschen beschäftigten möchten, können sich künftig an eine Auskunftstelle wenden, die sie über die zahlreichen Fördermöglichkeiten informiert und bei der Antragstellung unterstützt. „Damit helfen wir vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen – und wir helfen Menschen mit Behinderungen, den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt zu finden. Wir erwarten von diesem neuen Instrument einen kräftigen Schub zur besseren Integration in den Arbeitsmarkt“, betont Wilfried Oellers.

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Viele der Regelungen verbessern Problemlagen, die Oellers selbst in Gesprächen mit Menschen aus dem Kreis Heinsberg geschildert wurden. Er weist in diesem Zusammenhang besonders auf gute und wichtige Hinweise und Impulse hin, die er zum Thema Assistenzhunde bekommen hat. So haben künftig alle Menschen mit Behinderung in Begleitung durch einen Assistenz- oder Blindenhund einen Rechtsanspruch auf Zugang zum Beispiel zu Supermärkten, Restaurants, oder Arztpraxen, um besser und sicherer am täglichen Leben teilhaben zu können. „Die Bandbreite der Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen ist ein sehr großer Erfolg. Dass aber so viele konkrete Beispiele aus dem Kreis Heinsberg eingeflossen sind, freut mich als Abgeordneter natürlich besonders“, sagt Oellers

(mwi)