Kreis Heinsberg: Neue Führungskräfte für Feuerwehren im Kreis Heinsberg

Neue Führungskräfte ausgebildet: Neue Führungskräfte für die Feuerwehren im Kreis Heinsberg

Beim Kreisfeuerwehrverband Heinsberg schloss nun der Truppführerlehrgang. Abschied für Ausbildungsleiter Klaus Peters.

Notwendige Voraussetzungen für eine effektive Gefahrenabwehr schaffen, um engagierte Wehrleute erfolgreich ausbilden zu können, damit sie künftig verantwortungsvolle Führungsaufgaben übernehmen: Beim Kreisfeuerwehrverband Heinsberg fand zum 54. Mal ein Truppfüherlehrgang statt, der nun mit der Übergabe der Urkunden erfolgreich schloss.

Günter Paulzen, der stellvertretende Kreisbrandmeister, begrüßte im Großen Sitzungssaal des Kreishauses in Heinsberg vor allem die Wehrleute, die den Lehrgang vom 8. September bis 5. Oktober an vier Samstagen und je zwei Abenden pro Woche in Theorie und Praxis absolviert hatten. Im Beisein der Wehrleiter der Feuerwehren des Kreises Heinsberg, der Vertreter von Kreis, Städte und Gemeinden erklärte Paulzen, von den erbrachten Leistungen der Lehrgangsteilnehmer beeindruckt zu sein. „Ihr seid motiviert, engagiert und kameradschaftlich an die Aufgaben herangegangen“, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister.

„Es ist Aufgabe des Kreises Heinsberg, die notwendigen Voraussetzungen für eine effektive Gefahrenabwehr zu schaffen. Umso mehr werden gut ausgebildete Führungskräfte benötigt“, sagte Reinhold Lind, Dezernent beim Kreis Heinsberg. Besonders heraus stellte er hierbei das Engagement am Dienst für die Allgemeinheit.

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Die Lehrgangsleiter – Stadtbrandinspektor Klaus Peters, sein Stellvertreter Brandoberinspektor Jochen Küppers sowie das Ausbilderteam – hatten einen anspruchsvollen Ausbildungsplan angesetzt. So standen Themen wie Rechtsgrundlagen, Brandsicherheitswachdienst, Gefahren der Einsatzstelle, Technische Hilfeleistung, Fahrzeugkunde und ABC-Gefahrenstoffe in der Theorie auf dem Plan. Die praktische Ausbildung beschäftigte sich mit Einsatzgrundsätzen, taktischen Vorgehensweisen, Gebäude-, Fahrzeug- und Flüssigkeitsbränden sowie der Wasserförderung. Insbesondere das Erkennen und richtige Handeln auf die anzutreffenden möglichen Gefahren trainierten die Wehrleute.

Mit Klaus Peters, dem stellvertretenden Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Erkelenz, endete auf Kreisebene übrigens eine lange und erfolgreiche Ära: Seit 22 Jahren war er verantwortlich als Ausbildungsleiter beim Kreisfeuerwehrverband. Seine Aufgaben hat Peters nun an Brandoberinspektor Jochen Küppers aus Wassenberg übergeben. Beim Lehrgangsabschluss würdigte Günter Paulzen Klaus Peters’ Leistungen und dankte ihm im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes.

Diese Wehrleute erhielten im Großen Sitzungssaal des Heinsberger Kreishauses die Urkunden: Lehrgangsbeste waren Oliver Beck (Keyenberg), Michael Houben (Heinsberg) und Alex Bey (Arsbeck). Die weiteren Teilnehmer waren Dennis Hohnen, Aron Sodermanns (beide Wassenberg), Marvin Nilewski (Myhl), Andre Hennekes (Moorshoven), Stephan Küppers (Straeten), Akilan Theivendran (Heinsberg), Christopher Boss (Borschemich), Sven Frings, Dirk Gleesner (beide Erkelenz), Niels Küppers, Thomas Papajewski (beide Hetzerath), Daniel Schiffer (Haaren), David Jäckel (Rurich), Jens Beumer (Brachelen), Daniel Lohr (Ratheim), Dominic Körfer (Scherpenseel), Nico Straßer (Scherpenseel), Tobias Rausch (Übach), Michael Salden (Birgden), Niklas Bomanns, Patrick Hermes (beide Gangelt), Marius Gerads, Maurice Gottschalk (beide Geilenkirchen), Marvin Lang (Süggerath), Nils Schiffers (Gillrath-Hatterath), Holger Solenski (Süggerath), Marcell Cohnen (Höngen/Saeffelen) und Niclas Klaßen (Tüddern-Millen).

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