Kreis Heinsberg meldet Staupe-Fall aus Wassenberg-Effeld: betroffen war ein Fuchs

Fall in Wassenberg-Effeld : Fuchs mit Staupe infiziert – Impfschutz bei Hunden prüfen

Ein in Effeld aufgefundener Fuchs war mit dem Staupe-Virus infiziert. Das Veterinäramt des Kreises Heinsberg rät Hundebesitzern jetzt dazu, den Impfschutz ihres Tieres zu überprüfen.

In Effeld ist am 20. Februar ein Fuchs in einem Vorgarten liegend vorgefunden worden. Das Tier zitterte stark und war nicht mehr in der Lage zu laufen. Jetzt teilt der Kreis Heinsberg mit: „Bei der Untersuchung des Fuchsrüden hat sich herausgestellt, dass dieser vom Staupe-Virus infiziert war. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die bei Hunden und Hundeartigen auftritt und tödlich verlaufen kann.“

Aus diesem Grund rät das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Heinsberg dazu, dass Hundehalter – vor allem in Effeld, aber auch im gesamten Stadtgebiet von Wassenberg – den Impfschutz ihres Haustieres überprüfen. „In der Regel sind Hunde über die gängigen Kombi-Impfungen auch gegen Staupe geimpft“, erklärt Amtstierarzt Hans-Helmut Ahlborn in einer Pressemitteilung. Im Zweifel sollte der Hundehalter bei seinem Tierarzt nachfragen und gegebenenfalls eine Impfung nachholen. Neben Hunden können sich unter anderem auch Wölfe, Waschbären und Füchse mit Staupe anstecken. „Menschen und Katzen sind nicht gefährdet.“ Die Staupe konnte in Deutschland durch Impfungen stark eingedämmt werden, allerdings tritt die Krankheit punktuell immer wieder auf, insbesondere wird sie ausgelöst durch Welpen und ausgewachsene Hunde, die aus Süd- und Osteuropa ungeimpft nach Deutschland gebracht werden, berichtet der Kreis Heinsberg. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier, allerdings auch durch kontaminierte Gegenstände wie Schuhe, Kleidung, Laub oder Gras.

(RP)