Kreis Heinsberg: Leonhard Stepprath übernimmt Aufgaben von Franz Josef Dahlmanns, der in den Ruhestand gegangen ist

In der Kreisverwaltung Heinsberg : Eigenes Amt für Sozialplanung und Kreisentwicklung kreiert

Die Kreisverwaltung Heinsberg geht mit einem neuen Dezernenten und einem neuen Amt in das Jahr 2020. Landrat Stephan Pusch erklärt, wieso.

Die Stabsstelle Demografischer Wandel und Sozialplanung des Kreises Heinsberg wird zum 1. Januar aufgelöst – dabei jedoch nicht abgeschafft, sondern von den Aufgaben her vergrößert. Diese organisatorische Veränderung teilt der Kreis Heinsberg ebenso mit wie einen personellen Wechsel, nachdem der langjährige VHS-Leiter und Dezernent Franz Josef Dahlmanns im Dezember in den Ruhestand getreten ist.

Handlungsbedarf hat Landrat Stephan Pusch für die Stabsstelle Demografischer Wandel und Sozialplanung gesehen, wozu er erklärt: „Die Themenstellungen und Herausforderungen sind weitaus komplexer und lassen sich nicht ausschließlich am demografischen Wandel festmachen.“ Aus diesem Grund werde die Stabsstelle mit erweiterter Aufgabenstellung zum Fachamt erhoben. Es trägt den Namen „Amt für Sozialplanung und nachhaltige Kreisentwicklung“. Vor allem sollen hier unter den Stichworten „Regionalität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ Maßnahmen und Beschlüsse des Kreises Heinsberg und des Kreistages vorbereitet und begleitet werden, wird in einer Pressemitteilung beschrieben.

Nach wie vor ist auch die Integration der Zugewanderten eine große Aufgabe des Kreises Heinsberg. Dieser Aufgabenbereich ist seit 2015 kontinuierlich gewachsen und im Kommunalen Integrationszentrum Kreis Heinsberg Bestandteil des Amtes für Bildung und Kultur. Um den Stellenwert der Integration auch nach außen deutlich zu machen, wird auch dieses Amt ab Jahresbeginn umbenannt, und zwar in Amt für Bildung, Kultur und Integration.

Schließlich steht zum neuen Jahr im Kreishaus an der Valkenburger Straße in Heinsberg auch noch ein personeller Wechsel an. Der langjährige VHS-Leiter und Dezernent Franz Josef Dahlmanns ist im Dezember in den Ruhestand getreten. Das Dezernat II mit Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Amt für Bildung, Kultur und Inegration, Anton-Heinen-Volkshochschule und dem Gesundheitsamt wird ab sofort von Kreisoberverwaltungsrat Leonhard Stepprath geleitet. Dieser ist ein „Eigengewächs“ des Kreises, der nach seiner Ausbildung, die im Jahr 1986 begann, lange im Sozialamt tätig war. 2003 wechselte er in das Sachgebiet „Abfallwirtschaft“ beim Amt für Planung und Umwelt und wurde 2010 zum stellvertretenden Leiter des Amtes für Schule, Kultur und Weiterbildung bestellt. 2012 wechselte Stepprath in das Amt für Bauen und Wohnen, dessen stellvertretender Leiter er 2016 wurde. Ab 2017 leitete er das Amt für Bildung und Kultur.

(spe)