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Kreis Heinsberg: Frauenrath übernimmt Industriepark in Düren

Bauunternehmen aus dem Kreis Heinsberg : Frauenrath übernimmt Industriepark in Düren

Die Frauenrath-Gruppe hat den Dürener Industriepark in Niederau gekauft. Damit wächst das Heinsberger Bauunternehmen weiter. Im Park arbeiten knapp 300 Menschen.

Die Frauenrath-Gruppe zählt mit einem Jahresumsatz von knapp 180 Millionen Euro zu den größten Bauunternehmen der Region. Zum Jahresbeginn hat sie ihr Portfolio noch einmal erweitert und den Industriepark Düren-Niederau von der Nouryon Chemicals GmbH übernommen.

Ziel von Frauenrath ist es, neue Unternehmen anzusiedeln und bestehende Büros sowie Hallen- und Lagerflächen zu revitalisieren. Zudem sollen Effizienz und Nachhaltigkeit der Versorgung weiter steigen. „Die nachhaltige Ausrichtung auch für energieintensive Industrien zählt zu den großen Herausforderungen im Strukturwandel“, sagte Thomas Hissel, erster Beigeordneter und Dürener Stadtkämmerer, zum Kauf des Parks.

Frauenrath strebt in den nächsten Jahren einen deutlichen Wachstumsschub für den Industriepark an, teilt das Bauunternehmen mit. „Wir freuen uns, dass die Unternehmensgruppe in diesen bedeutenden Standort investiert und die Attraktivität für die Dürener Industrie langfristig erhöht“, sagte Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich.

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Frauenrath möchte mit dem Erwerb des Industrieparks seine Aktivitäten im Bereich der Immobilienentwicklung und Immobilienverwaltung sowie des Facility-Managements weiter ausbauen, teilt die Gruppe mit. „Der Standort verfügt über reichlich Potenzial“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Gereon Frauenrath. „Für uns als Projektentwickler und Komplettanbieter rund ums Bauen bieten sich hier hervorragende Möglichkeiten und Chancen. Die anstehenden Aufgaben passen zudem bestens in unser Leistungsportfolio.“

Der Standort in Düren, der drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt, blickt auf eine lange Geschichte zurück, heute ist das rund elf Hektar große Areal ein etablierten Industriepark mit heute knapp 300 Arbeitsplätzen.

(RP)