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Kreis Heinsberg: Förderprogramm mit 576.847 Euro für Schulsozialarbeit

Kabinettsbeschluss auf Landesebene : Mehr als 550.000 Euro für Schulsozialarbeit im Kreis Heinsberg

Ein altes Förderprogamm läuft Ende des Jahres aus. Nun hat die Landesregierung ein neues verabschiedet. Der für den Kreis zuständige FDP-Abgeordnete Stefan Lenzen begrüßt den Beschluss.

Ab 2021 stehen für die Schulsozialarbeit jährlich rund 47,7 Millionen Euro in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, wie die Landesregierung entschieden hat. Für den Kreis Heinsberg stehen in dem kommenden Jahr damit exakt 576.846,89 Euro zur Verfügung. Das hat Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in Düsseldorf bekanntgegeben. Die Sozialarbeiter unterstützten Kinder, Jugendliche und ihre Familien im Schulalltag und entlasteten Lehrkräfte.

Der sozialpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW und Abgeordnete für die Kreise Heinsberg und Düren, Stefan Lenzen, erklärt dazu: „Die gesicherte Finanzierung der Schulsozialarbeit über das Jahr 2020 hinaus ist ein gutes und wichtiges Signal für alle Beschäftigten und die Schülerinnen und Schüler.“ Die Schulsozialarbeit leiste einen entscheidenden Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit an den Schulen und verdiene eine verlässliche Finanzierung und die Beschäftigten eine gesicherte Perspektive. „Durch die klare Aussage der Schulministerin Yvonne Gebauer schaffen wir die notwendige Planungssicherheit an unseren Schulen“, sagt Lenzen.

Ein bisheriges Landesprogramm zur Finanzierung von mehr als 1000 Vollzeitstellen läuft dem Ministerium zufolge Ende dieses Jahres aus. Nun hätten die Fachkräfte dauerhafte Planungssicherheit. Derzeit finanziere das Land rund 760 unbefristete Stellen für Schulsozialarbeiter. Darüber hinaus besetzten rund 370 Sozialarbeiter die Stellen von Lehrern. Schulen dürften die Fachkräfte anstelle von Lehrern einstellen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt werde.

(RP/epd)