Versorgungsleistungen fallen weg So trifft die Krankenhausreform den Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg · Das Land setzt bei seinen Krankenhäusern den Rotstift an – und das trifft auch die drei Kliniken im Kreis Heinsberg. Welche Leistungen künftig nicht mehr angeboten werden sollen.

Auch das Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz ist von den geplanten Kürzungen betroffen.

Auch das Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz ist von den geplanten Kürzungen betroffen.

Foto: Michael Heckers

Mit einer weitreichenden Krankenhausreform will das Land NRW die Klinken des Landes zunehmend spezialisieren. „Nicht jedes Krankenhaus muss alles machen und nicht jedes Krankenhaus kann alles gleich gut machen“, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Das bedeutet im Umkehrschluss aber: Zahlreichen Kliniken, auch denen im Kreis Heinsberg, werden Versorgungsaufträge für bestimmte Abteilungen entzogen. Jetzt hat das Gesundheitsministerium seine Pläne offengelegt. Diese bestehen aus zwei Komponenten: Einerseits den Eingriffen und Behandlungen, die die NRW-Kliniken beantragt haben, andererseits den Leistungen, die das Gesundheitsministerium künftig für die Kliniken vorsieht – oder eben nicht mehr vorsieht. Was das für den Kreis Heinsberg bedeutet, fassen wir zusammen. Wichtig: Die nun veröffentlichten Zahlen sind vorläufig, alle Häuser sind nun zu Rückmeldungen aufgerufen. Bis Ende des Jahres soll dann eine endgültige Entscheidung fallen.