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Impfzentrum Erkelenz: Wer nicht berechtigt ist, wird abgewiesen

Impfzentrum Erkelenz : Wer nicht impfberechtigt ist, wird abgewiesen

Der Kreis Heinsberg weist auf mehrere Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung hin. Weitere Personenkreise gelten jetzt als impfberechtigt.

(RP) Der Inzidenzwert im Kreis Heinsberg lag am Donnerstag (Stand: 6. Mai, 9 Uhr) bei 127,2 pro 100.000 Einwohner. In den vier Städten des nördlichen Kreises Heinsberg sind aktuell 514 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, 180 in Hückelhoven, 162 in Erkelenz, 102 in Wegberg und 70 in Wassenberg.

Seit dem 25. Februar 2020 gibt es 11.263 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Heinsberg. Aktuell gelten 1036 Personen als noch nicht genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt im Kreis Heinsberg bei 362.

Die Kreisverwaltung Heinsberg weist darauf hin, dass nach dem ab 6. Mai gültigen Impferlass des Landes NRW weitere Personengruppen impfberechtigt sind, die sich über die Vergabe der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin geben lassen können.

Neben den Personen der Jahrgänge 1951 und älter mit deren Lebenspartnern sowie Personen mit Vorerkrankungen nach Paragraf 3 der Coronavirus-Impfverordnung sind nun unter anderem Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sowie Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen impfberechtigt. Die vollständige Liste ist auf der Internetseite des Kreises Heinsberg zu finden.

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Der Kreis Heinsberg erklärt, dass die weiteren in Paragraf 4 der Coronavirus-Impfverordnung genannten Berufsgruppen noch nicht berücksichtigt werden können und die Impfinteressenten abgewiesen werden, auch bei Terminbuchung und Arbeitgeberbescheinigung, die sich aber auf noch nicht priorisierte Berufsgruppen bezieht. Am Eingang des Impfzentrums wird die Berechtigung kontrolliert. In dem Zusammenhang bittet der Kreis Heinsberg weiterhin darum, nicht ohne Termin zum Impfzentrum zu kommen. Sollten vereinzelt Restimpfstoffkontingente zur Verfügung stehen, so werden diese über das Anmeldeportal des Kreises Heinsberg auf der Homepage unter www.kreis-heinsberg.de mit kurzfristigem Termin vergeben. Viele Bürger kontaktieren außerdem das Bürgertelefon des Kreises Heinsberg, dort können aber keine Impftermine vereinbart oder verschoben werden.

Neben den Berufsgruppen, die ihre Termine ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung erhalten, können weiterhin spezielle Berufsgruppen Termine über das Terminsystem des Kreises vereinbaren. Zusätzlich zu den bislang über den Kreis organisierten Personengruppen werden nun auch Personen mit Vorerkrankungen nach Paragraf 4 der Coronavirus-Impfverordnung sowie Beschäftigte in Frauenhäusern und Asylunterkünften freigegeben. Die aktuell zugelassenen Personengruppen stehen im Terminportal des Kreises Heinsberg zur Auswahl.

Der Kreis Heinsberg weist auch darauf hin, dass die nächste Altersgruppe (Personen ab 60 Jahren), die auf die freigegebenen Jahrgänge nach 1951 folgt, gemäß Impferlass noch nicht berücksichtigt ist, sollte kein anderer Faktor diesen Personen eine Impfung ermöglichen. Daher kann diese Personengruppe keine Termine beim Impfzentrum des Kreises vereinbaren.

(RP)