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Erkelenzer Land: Regenbogenflaggen als Zeichen der Pfarreien und Verbände

Regenbogenflaggen im Erkelenzer Land : Zeichen der Pfarreien und Verbände

Am 30. Mai ist Jugendsonntag im Bistum Aachen. An diesem Tag soll mit dem Hissen von Regenbogenflaggen ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt werden.

Regenbogenflaggen im Bistum Aachen hissen Pfarrein, Verbände und weitere katholische Initiativen am Jugendsonntag, 30. Mai. Damit zeigen sie, dass sie die Nachricht der Glaubenskongregation in Rom im März dieses Jahres, Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare weiterhin verbieten zu wollen, nicht hinnehmen. Darauf macht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) aufmerksam.

Der BDKJ im Bistum Aachen, der die Aktion ins Leben gerufen hat und Regenbogenbanner, Regenbogenfahnen und Plakate zur Verfügung stellt, ist stolz, bereits über 80 engagierte Pfarreien und Ortsgruppen für die Aktion begeistert zu haben, heißt es. Das Nein zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare hat Protest ausgelöst. „Am 15. März veröffentlichte die Glaubenskongregation in Rom die Nachricht, dass Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare verboten bleiben. Der Vatikan bestätigte damit seinen diskriminierenden und verletzenden Umgang mit gleichgeschlechtlichen Paaren“, sagt Jessica Starzetz, Pressereferentin beim BDKJ. Das stoße bei katholischen Kinder- und Jugendverbänden und bei vielen Mitarbeitenden in der katholischen Kirche vor Ort auf Empörung, Unverständnis und Enttäuschung, so Jessica Starzetz weiter.

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Deutschlandweit wurden bereits Regenbogenflaggen an Kirchen gehisst. Auf Social-MediaPlattformen zeigten viele Engagierte in der katholischen Kirche, dass sie mit der Aussage nicht einverstanden sind.

Dies möchten die Teilnehmenden der Aktion „Flagge zeigen“ erneut und gebündelt am Sonntag, 30. Mai, tun. Gemeinsam setzen sie ein Signal für eine lebensnahe, menschenzugewandte und heilende Kirche. Gemeinsam setzen sie ein Signal für eine lebensnahe und menschenzugewandte Kirche, in der Menschen Heilung erfahren können, statt Verletzung und Diskriminierung.

(RP)