Erkelenz: Wandel von Hückelhoven und Wegberg

Worte zur Woche : Im Wandel der Zeit

Hückelhoven wird kein neues Kapitel aufschlagen, wenn mit der Bevölkerung an diesem Wochenende groß „50 Jahre Stadtrechte“ gefeiert wird. Das wäre nicht Hückelhoven, ein Kapitel zu schließen, um ein neues zu beginnen.

Prägend für die jüngere Stadtgeschichte ist vielmehr, sich in einem stetigen Wandel zu befinden. Das zeigen diese Tage eindrucksvoll. Dazu drei Beispiele:

Nach fast 47 Jahren verlässt Helmut Holländer die Hückelhovener Stadtverwaltung, deren Kämmerer und Beigeordneter er war, und konnte seine Aufgaben in Hände von Mitarbeitern aus dem eigenen Haus übergeben.

Am vergangenen Sonntag war internationaler Museumstag, und im Barbarastollen erlebten die Besucher eindrucksvoll, wie Hückelhoven sich von einer ländlichen Gemeinde zu einer Zechen-Stadt von großer wirtschaftlicher Bedeutung wandelte. Und traten sie anschließend vor die Tore von Schacht 3, waren sie umgeben von einer Stadt, die nach der Steinkohle nicht stehengeblieben ist, sondern Einkaufen zu ihrer Marke gemacht hat.

Nicht zuletzt wird dieser Hückelhovener Wandel seit dem vergangenen Wochenende durch ein eindrucksvolles Kunstwerk dokumentiert, das Wilfried Kleiber für den Kreisverkehr auf der Straße Am Landabsatz geschaffen und eben diesen Gedanken in Gestaltung wie auch im Titel manifestiert hat: „InBewegung“.

Liebes Hückelhoven, herzlichen Glückwunsch zum Stadtjubiläum!

Den Wandel vorantreiben will auch die Nachbarstadt Wegberg. Arsbeck, Uevekoven, Innenstadt. Gerade in den zurückliegenden Tagen ist wieder an verschiedenen Orten über Konzepte und Ideen gesprochen worden, wohin die Zukunft führen soll.

Dass die Einwohner sich Erneuerung wünschen, dass sie diese aber auch selbst mitgestalten wollen, belegen die Besucherzahlen sehr schön. Allein zur Ortsversammlung in Arsbeck waren 170 Einwohner gekommen. In Uevekoven waren es wenige Tage zuvor mehr als 50 Teilnehmer gewesen. Das lässt erkennen, welche Möglichkeiten die Stadt Wegberg besitzt, die anstehenden Veränderungsprozesse mit den Bürgern und im Sinne der Bürger gestalten zu können.

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