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Hückelhoven: Entscheidung für Krekelberg

Hückelhoven : Entscheidung für Krekelberg

Nach der Schulkonferenz des Hückelhovener Gymnasiums muss der Ausschuss zustimmen. Bewerberin Gundi Sanders-Edel erneut unterlegen.

Auf diesem Stand war das Bewerbungsverfahren um die Schulleiterstelle im Städtischen Gymnasium Hückelhoven schon einmal vor einem Jahr: Die Schulkonferenz hat in nicht-öffentlicher Sitzung am Dienstagabend Arnold Krekelberg den Vorzug gegeben. Der Gegenkandidat der kommissarischen Schulleiterin Gundi Sanders-Edel lebt in Waldfeucht-Bocket und ist derzeit Abteilungsleiter der Oberstufe an der Gesamtschule in Langerwehe. Der Schulausschuss muss nun auch auf politischer Ebene Einvernehmen herstellen — der Beschlussvorschlag steht auf der Tagesordnung im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung am kommenden Mittwoch.

"Es ist eine Entscheidung getroffen worden, die von der Bezirksregierung auch respektiert werden wird", erklärte die Pressestelle in Köln am Mittwoch auf Anfrage. So kann in Kürze endlich ein neuer Schulleiter ernannt werden.

Im Oktober 2010 hatte Schulleiter Walter Woltery, der im Februar 1995 vom Heilig-Geist-Gymnasium Würselen als stellvertretender Schulleiter ans Gymnasium Hückelhoven gewechselt war und im Jahr 2000 die Leitung übernommen hatte, eine Stelle bei der Bezirksregierung in Köln angetreten. Seine Stellvertreterin Gundi Sanders-Edel übernahm kommissarisch die Schulleitung. Sie bewarb sich auch für eine Neubesetzung der Stelle, doch mit Arnold Krekelberg gab es einen weiteren Kandidaten. Und der setzte seinen Anspruch vor dem Verwaltungsgericht in Aachen und beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster durch. Schließlich überzeugte er auch die Schulkonferenz, und Ende Januar 2012 bekräftigte der Schulausschuss einstimmig das Votum für seine Ernennung zum neuen Schulleiter des Gymnasiums. Im März beantragte Sanders-Edel beim Verwaltungsgericht Aachen, die Stelle nicht zu besetzen, bevor über ihre Einlassung entschieden ist — das Gericht stoppte die Besetzung der Stelle. Als dagegen die Bezirksregierung Köln Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegte, erhielt sie vom OVG "rechtliche Hinweise" und entschied: Das Bewerbungsverfahren muss neu ausgeschrieben werden. Krekelberg gewann nun auch Runde 2.

(RP/ac)