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DRK Kreis Heinsberg: Wandel bei der Mitarbeiterzahl

Konsolidierung : DRK benötigt weniger Mitarbeiter

Mitarbeiterzahl und -struktur beim DRK im Kreis Heinsberg befinden sich im Wandel. Nächstes Jahr werden 20 neue Angestellte für den ersten DRK-Kindergarten im Kreis Heinsberg benötigt.

Das Rote Kreuz im Kreis Heinsberg befindet sich in einer Konsolidierungsphase, die Mitte 2019 abgeschlossen sein soll, wie DRK-Kreisgeschäftsführer Lothar Terodde erklärt. Der Kreisverband stehe finanziell und strukturell gut da. Die Probleme aus der benachbarten Städteregion Aachen, in der das DRK 100 Stellen abbauen müsse, habe der DRK-Kreisverband Heinsberg nicht. „Jeder Verband ist eigenständig. Insofern haben wir nichts mit den Problemen beim DRK in der Städteregion zu tun und wirken sich diese Probleme nicht auf uns aus.“

Dennoch gibt es auch im Kreis Heinsberg einen Abbau von Mitarbeiterstellen durch die Konsolidierung. 2015 betrug die Zahl der Beschäftigten rund 100. Wegen der Flüchtlingswelle 2015/2016 stieg sie auf fast 160. Nach Abebben dieser Welle steht die Planzahl von 110 auf dem Papier. Die meisten der Mitarbeiter, die wegen der Mehrarbeit durch die Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge eingestellt wurden, hatten Zeitarbeitsverträge, die ausgelaufen sind. „Wir begleiten unsere Mitarbeiter vernünftig“, versichert Terodde, der nicht nur Arbeitsverhältnisse auflöst oder deren Ende feststellt, sondern der auch neue Arbeitskräfte einstellen muss, etwa für den ersten DRK-Kindergarten im Kreisgebiet, für den Mitte des nächsten Jahres 20 Mitarbeiter gesucht werden. „Wir können bestens aufgestellt in die 2020er Jahre starten“, gibt sich der DRK-Geschäftsführer zuversichtlich.

(kl)