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Wegberg: Dachstuhlbrand in Dalheim

Wegberg : Dachstuhlbrand in Dalheim

Ein Wohnhausbrand in Wegberg-Dalheim sorgte für einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz. 85 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen nahmen in der Nacht zu gestern den Kampf gegen die Flammen auf. Die Brandursache ist noch unklar.

Großalarm gab es am Dienstagabend für die Wegberger Feuerwehr: Um 22.49 Uhr war ein Wohnhausbrand in Dalheim gemeldet worden. Weil die Feuerwehrleute auf dem Weg zur Einsatzstelle schon von weitem einen hellen Feuerschein erkennen konnten, entschieden sie sich, die Alarmstufe zu erhöhen. Fast im gesamten Stadtgebiet heulten die Sirenen.

 Der Drehleiterwagen der Wegberger Feuerwehr kam bei den nächtlichen Löscharbeiten beim Brand am Dalheimer Klosterweg zum Einsatz. Der Dachstuhl des Hauses brannte aus (rechts).
Der Drehleiterwagen der Wegberger Feuerwehr kam bei den nächtlichen Löscharbeiten beim Brand am Dalheimer Klosterweg zum Einsatz. Der Dachstuhl des Hauses brannte aus (rechts). Foto: Feuerwehr Wegberg

800 Meter lange Schlauchleitung

An der Einsatzstelle nahmen 85 Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandinspektor Dietmar Gisbertz den Kampf gegen das Feuer auf. Der gesamte Dachstuhl eines Wohnhauses am Klosterweg in Dalheim stand in Flammen. 16 Fahrzeuge der Wegberger Feuerwehr waren vor Ort. Die Einsatzkräfte mussten wegen der schlechten Wasserversorgung eine 800 Meter langen Schlauchleitung aufbauen. Dabei kam auch das Wenderohr der Drehleiter zum Einsatz, wie Feuerwehrsprecher Frank Heinen sagte. Die Einsatzkräfte gingen auch im Inneren des Gebäudes gegen das Feuer vor. Insgesamt waren zwölf Angriffstrupps unter Atemschutz in den fast fünfstündigen Einsatz eingebunden. Nachdem das Feuer gelöscht war, richtete die Feuerwehr eine Brandsicherheitswache ein. Der Einsatz war für die Feuerwehr erst um 8.07 Uhr beendet. Zur Sicherung der Einsatzkräfte war nach Angaben von Frank Heinen auch der Rettungsdienst des Kreises Heinsberg mit einem Rettungswagen vor Ort. Für die Feuerwaren der Löschzug 1 (Stadtmitte), der Löschzug 3 (Arsbeck/Wildenrath), die Löschgruppe Klinkum und die Technische Einsatzleitung im Einsatz.

Polizei ermittelt

Über die Brandursache kann nach Angaben der Feuerwehr zurzeit keine Aussage getroffen werden. Beamte der Kreispolizeibehörde Heinsberg haben die Brandermittlungen aufgenommen.

(RP)