Wassenberg: 500 Schüler zum Abitur geführt

Wassenberg: 500 Schüler zum Abitur geführt

Seine Überzeugung, dass es pädagogisch sinnvoll sei und dem Willen vieler Eltern entspreche, Kindern möglichst lange die Chancen für unterschiedliche Abschlüsse unter einem Schuldach offen zu halten, unterstreicht Gesamtschulleiter Heinrich Spiegel – in der Entwicklung der Schule sieht er dies bestätigt. Ähnlich sehen es seine früheren Kollegen Sepp Becker und Barbara Kaiser. "Unsere Anmeldezahlen sprechen für sich", sagt Spiegel. Schon bei der Gründung 1990 machten 243 Meldungen die Sechszügigkeit gegenüber der ursprünglich geplanten Vierzügigkeit nötig. "Wir wollten nicht 70 Prozent der Interessenten wegschicken." Dass dies bei knapp 400 Anmeldungen für 168 Plätze in den vergangenen Jahren jedoch ständig der Fall war, freut ihn keineswegs.

In die politische Diskussion um die Schulform möchte sich Spiegel nicht einmischen. Allerdings sieht er in Auszeichnungen wie dem Gütesiegel "Individuelle Förderung" oder "Gute gesunde Schule" Beweise für den Qualitätsanspruch der Wassenberger Gesamtschule, das Ganztagsprinzip habe sich mittlerweile ohnehin durchgesetzt.

500 Schüler habe die Betty-Reis-Gesamtschule bislang zum Abitur geführt, dessen Ergebnisse sich im Schulvergleich sehen lassen könnten. Für die Oberstufe (150 Schüler) kämen die Hälfte der Bewerbungen aus anderen Schulformen. Frage des Tages

(RP)