141 Millionen Euro Mehr Geld vom Land NRW für Heinsberger Kommunen

Erkelenzer Land · Die zehn Kommunen des Kreises erhalten im kommenden Jahr 141 Millionen Euro aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz. Mit Abstand am meisten Geld geht dabei an Hückelhoven.

 Die Stadt Hückelhoven erhält 37,5 Millionen Euro (Symbolfoto).

Die Stadt Hückelhoven erhält 37,5 Millionen Euro (Symbolfoto).

Foto: dpa/Patrick Pleul

(RP) Der Kreis Heinsberg wird im kommenden Jahr mehr als 141 Millionen Euro aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) erhalten. Das hat das Land Nordrhein-Westfalen im Anschluss an seine Arbeitskreisrechnung mitgeteilt. Das Geld wird über den Kreis Heinsberg an die zehn Städte und Gemeinden weiterverteilt.

Damit erhöht die Landesregierung erneut die Mittel, die an die einzelnen Städte und Gemeinden fließen. Landesweit werden insgesamt 14 Milliarden Euro zugewiesen, das sind 450 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr. Für die Kommunen im Kreis Heinsberg bedeutet das ein Plus von mehr als 14 Millionen Euro im Vergleich zum vergangenen Jahr.

„Unseren Kurs der Stärkung der kommunalen Finanzen setzen wir gerade in Krisenzeiten konsequent fest. Die zusätzlichen Mittel stehen insbesondere für Investitionen zur Verfügung. Davon profitiert auch die hiesige Wirtschaft“, sagte Stefan Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter für den Kreis Heinsberg und Mitglied des Kommunalausschusses.

Die Zahlen aus der Arbeitskreisrechnung sind vorläufig und dienen der Haushaltsplanung der Kommunen. Nach Beratung und Beschlussfassung im Landtag erfolgt die Veröffentlichung der abschließenden Werte.

Mit Abstand am meisten Geld von allen Kommunen des Kreises erhält die Stadt Hückelhoven, nämlich 37,5 Millionen Euro und damit 4,2 Millionen mehr als in diesem Jahr. Erkelenz erhält im kommenden Jahr 17,7 Millionen (+3,8), Wassenberg 13,4 Millionen (+0,1) und Wegberg 11,5 Millionen Euro (+0,2).

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