Dauerkarten: Krefelder Zoo erlebt einen Verkaufsrekord

Dauerkarten : Krefelder Zoo erlebt einen Verkaufsrekord

Bei den Tageskarten verhinderte die Hitzeperiode im Juli und im August einen neuen Rekord.

Im vergangenen Jahr erreichte der Zoo Krefeld bei den verkauften Jahreskarten ein erneutes Rekordhoch: 17.655 Menschen kauften eine Dauerkarte für den Zoo. Das sind 1281 Karten mehr als im Jahr 2017 (plus 7,8 Prozent). Mit 318.429 verkauften Tageskarten erzielte der Zoo sein zweitbestes Ergebnis nach dem Rekordjahr 2017 (333.281 Tageskarten). Fast alle Monate des Jahres lagen auf oder über dem Niveau des Vorjahres. Hitzebedingte Besucherausfälle im Juli und August verhinderten ein noch besseres Ergebnis.

Jahreskarten erfreuen sich seit einigen Jahren stetig steigender Beliebtheit. Sie lohnen sich schon ab dem vierten Zoobesuch. Jahreskarteninhaber können so den kleinen Gorilla beim Aufwachsen zuschauen oder ein anderes Lieblingstier regelmäßig besuchen. Viele nutzen ihre Karte auch für einen Kurzbesuch auf dem Spielplatz oder einfach nur zum Spazierengehen. Erwachsene zahlen 42 Euro, Kinder 22 Euro. Eine Familien-Jahreskarte für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder kostet 98 Euro. Die Jahreskarten sind vom Kaufdatum an 365 Tage gültig. Ein Hund ist inklusive. Auch bei Führungen und Veranstaltungen bekommen Jahreskarteninhaber eine Vergünstigung.

Zoobesucher können sich auch 2019 auf Neues freuen. Im Frühsommer wird die Pelikan-Lagune eröffnet. Für die afrikanische Vogelart bietet das neue Haus ein Ganzjahresquartier mit Warmhaus und 400 Quadratmeter große Teichfläche. Der Umzug der Pelikane bedeutet einen weiteren Schritt zur Schaffung von Flächen für den Neubau der Schimpansen-Außenanlage.

Erstmals bietet der Zoo am Samstag, 29. Juni, das „Walking Dinner“, einen abendlichen Rundgang zu den Tieren aus aller Welt mit südamerikanischen, asiatischen und afrikanischen Snacks an. In der Zooscheune zeigt Tierzeichner Andreas Wiciejowski in der Bilderausstellung „Andreas Arche“ von April bis Juni seine neuesten Werke. Ebenfalls ab April werden Künstler aus Simbabwe ihre Shona-Skulpturen präsentieren und Steinbildhauer-Workshops anbieten. Am Tag der Artenvielfalt am 30. Juni präsentiert der Zoo seine Kooperationspartner im Arten- und Naturschutz. Die Vortragsreihe wird an verschiedenen Abenden mit Berichten über Fischotter, Erdmännchen und Singvögel fortgesetzt.

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