Aktion Plastik-Fasten: ZDF berichtet über Challenge-Aktion

Aktion Plastik-Fasten: ZDF berichtet über Challenge-Aktion

Am Samstag, 17.05 Uhr, wird der Beitrag über das erste Plastik-Fasten in Krefeld zu sehen sein.

Krefelds erste Plastik-Fasten-Challenge, begleitet von der Rheinischen Post, wird nun auch bundesweit ein Thema werden. Am Montag reiste ein Kamera-Team des ZDF nach Krefeld, um sich vor Ort einen Eindruck von der Aktion zu verschaffen. Der Beitrag wird am morgigen Samstag, 24. März, ab 17.05 Uhr zu sehen sein.

Initiatorin Anika Martin aus Fischeln ist überrascht von dem bundesweiten Interesse. "Natürlich wollte ich meine Bekannten durch diese Aktion zum Nachdenken anregen. Schließlich fördert das Plastik-Fasten naturgemäß den kritischen Umgang mit Kunststoff-Verpackungen. Dass wir jedoch so viele Leute über die verschiedenen Medien erreichen würden, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Es ist einfach nur toll."

So kam auch der Anruf aus der ZDF-Redaktion für Martin wie aus heiterem Himmel. In der eigens auf WhatsApp eingerichteten "Plastik-Fasten-Challenge"-Gruppe schrieb sie: "Ihr Lieben, es ist verrückt! Nun hat das ZDF sich noch gemeldet! Für den Länderspiegel wollen sie was über Plastikmüll machen!" Die Initiatorin bat bei den Teilnehmern um Unterstützung. Alle reagierten begeistert auf das zunehmende Interesse, einige hatten auch Lust und Zeit, sich mit den Reportern zu unterhalten. Schnell war ein gemeinsamer Termin gefunden.

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Diesen Montag war es dann soweit. Das ZDF-Team kam nach Krefeld und filmte für seinen Beitrag im Lebensmittelladen Kempken in Hüls, der aus Hygienegründen nicht jeden mitgebrachten Behälter an der Frischetheke befüllen lässt, und bei Familie Martin in Fischeln.

Im Wohnzimmer beantworteten die Teilnehmer die Fragen der Reporterin. Nicht alle sind mit ihrem Fasten-Ergebnis zufrieden. Schließlich ist es in einigen Bereichen alles andere als leicht, auf Plastik-Verpackungen zu verzichten.

Es ist auch nicht jedermanns Sache, Deos oder Spülmittel selbst herzustellen oder den Weichspüler durch weißen Essig zu ersetzen, wovon 30 bis 60 Milliliter in die Waschmaschine gegeben werden. Der Geruch soll nach dem Trocknen verflogen sein. "Es muss auch nicht jeder alles umsetzen. Alle Tipps sind Anregungen und sollen ermutigen, neue Wege auszuprobieren", sagt Anika Martin. "Das große Interesse ist ein toller Erfolg und spornt uns an, mit der Aktion weiterzumachen."

(bk)