Yayla-Arena: Kritik an Islamophobie

Krefeld : Yayla-Arena: Kritik an Rassismus und Islamophobie

In den sozialen Medien gibt es ausländerfeindliche Äußerungen zur Benennung des Königpalastes nach der in Krefeld ansässigen Firma Yayla, die türkische Lebensmittel vertreibt.

(vo) Die selbsternannte Spaßpartei „Die Partei“, die ansonsten demokratische Prozesse veralbert und darin der Demokratie zu dienen behauptet, hat sich gegen „islamophobe und auch schlicht ausländerfeindliche Stimmen“ in den sozialen Medien zur Umbenennung des Königpalastes in „Yayla-Arena“ gewandt. Anlass war die Übertragung der Namensrechte an das gleichnamige,  in Krefeld ansässigen Unternehmen, das mit türkischen Lebensmitteln handelt (wir berichteten). Michael Heepen, Vorsitzender der Spaß-Gruppierung,  erklärte: „Es wird von allen Seiten Integration gefordert. Jedoch endet die Toleranz bei einigen dort, wo der Integrierte sich durch eigene Arbeit die fettere Karre leisten kann.“

Ganz ohne Satire kommt auch dieser ernsthaft gemeinte Zwischenruf nicht aus. „Die Partei“ habe mit „außerordentlichem Wohlwollen“ die Übernahme der Namensrechte durch das Unternehmen zur Kenntnis genommen; endlich werde „der schleichenden Überfremdung durch Nicht-Krefelder Firmen wie der König Brauerei aus Duisburg Einhalt geboten“.

(vo)
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