1. NRW
  2. Städte
  3. Krefeld

Krefeld: Wohnstätte plant Häuser für Flüchtlinge am Inrath

Krefeld : Wohnstätte plant Häuser für Flüchtlinge am Inrath

Die städtische Fläche an der Ecke Wilmendyk/ Inrather Straße soll bebaut werden. Die CDU hat Beratungsbedarf.

Weil die CDU in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses noch Beratungsbedarf anmeldete, wurde Tagesordnungspunkt "Bebauungsplan 726 Inrather Straße/nördlich Wilmendyk" abgesetzt. Wie bereits aus der Sitzung der Bezirksvertretung Nord berichtet, sieht die Planung hinter den denkmalgeschützten historischen Gesindehäusern an der Ecke Wilmendyk und Inrather Straße auf städtischem Grund und Boden maximal 17 Reihenhäuser sowie ein höchstens 15 Wohnungen umfassendes Mehrfamilienhaus vor. Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte gestern Jürgen Wettingfeld, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, dass dort möglicherweise Wohnraum für Flüchtlinge geschaffen werden soll.

"Die Verwaltung muss dafür Sorge tragen, dass für die Flüchtlinge in Krefeld dezentral Wohnraum geschaffen wird. Bevor aber eine Entscheidung über die Aufstellung des Bebauungsplans fällt, möchten wir wissen, ob es dafür alternative Standorte gibt, ob neben der Wohnstätte AG noch andere Investoren Interesse angemeldet haben, und was deren Absicht auf diesen Flächen ist", sagte Wettingfeld. Aufgrund dieses Beratungsbedarfs beabsichtigt die CDU, diesen Punkt auch aus der Tagesordnung der Stadtratsitzung am Donnerstag herauszunehmen.

  • Nur eine Sportmöglichkeit im Beachclub des
    Der Beachclub des SC Bayer 05 Uerdingen : Krefelds Traumstrand für jedermann: eine Gebrauchsanweisung
  • Niedrigwasser im Rhein:  Im linksrheinischen Schenkenschanz
    Sinkende Pegel : Wie der Chempark Uerdingen mit Niedrigwasser im Rhein kämpft
  • Am Freitag werden sich die beiden
    Tennis-Bundesliga : Heimfinale für den HTC Blau-Weiß

Die Wohnstätte als 100-prozentige Tochter der Stadt hat Interesse an dem Standort bekundet, um dort im Sinne einer nachhaltigen Nutzung die besagten Reihenhäuser zu bauen, in denen zunächst Flüchtlinge untergebracht werden können, erläuterte Thomas Siegert, Geschäftsführer der Wohnstätte, gestern auf Anfrage unserer Redaktion. Nach der Nutzung durch Flüchtlinge sollten die Reihenhäuser dann entweder vermietet oder verkauft werden, so wie es am Kanesdyk mit Erfolg geschehen ist.

(RP)