Wirtschaft in Krefeld Outokumpu liefert Fußabdruck für Edelstahlprodukte gleich mit

Krefeld · Der finnische Konzern bietet mit dem Product Carbon Footprint für seinen Edelstahl Hilfe zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit für seine Kunden.

Outokumpu bietet seinen Kunden einen Footprint für die Herstellung seines Edelstahls an.

Outokumpu bietet seinen Kunden einen Footprint für die Herstellung seines Edelstahls an.

Foto: Outokumpu

Outokumpu ist nach eigener Aussage der erste Edelstahlhersteller, der auf der Grundlage kontinuierlicher Produktionsdaten einen produktspezifischen Fußabdruck (Product Carbon Footprint) bereitstellt. Der finnische Konzern mit Werk in Krefeld an der Oberschlesienstraße sei bestrebt, seine Kunden bei der Verringerung ihrer Klimaemissionen zu unterstützen. Dies helfe ihnen sowohl in Bezug auf ihre Reduktionsziele als auch den langfristigen Klimazielen und der Nachhaltigkeitsstrategie von Outokumpu, so ein Sprecher. 

„Als weltweit führender Anbieter von nachhaltigem Edelstahl sind wir der Vorreiter, der die gesamte Branche mitzieht. In einer Zeit, in der die Kunden immer mehr auf Emissionsreduktionen achten, verlangen sie auch genauere Informationen zum ,Product Carbon Footprint‘ der Produkte und Lösungen. Wir freuen uns, dass wir der erste Edelstahlhersteller sind, der diese Informationen für die in unseren Werken in Europa und in Krefeld hergestellten Produkte zur Verfügung stellt. Jetzt können unsere Kunden die Daten nutzen, um den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu berechnen und dem Markt nachhaltigere Lösungen anbieten“, erklärte Stefan Erdmann, Chief Technology Officer & Group Sustainability bei Outokumpu.

Eine der Branchen, die vom produktspezifischen „Product Carbon Footprint“ profitiere, sei der Verkehrssektor. Dieser verursache 21 Prozent der weltweiten Kohlenstoffemissionen, bis 2050 werde diese Zahl voraussichtlich um 20 Prozent steigen. Biokraftstoffe und Elektrofahrzeuge seien bereits im Einsatz, um Emissionen im Schwerlastverkehr zu reduzieren, aber es seien auch andere Lösungen gefragt. Die Verringerung der Emissionen eines neuen Fahrzeugs werde auch durch den bei der Herstellung verwendeten Stahl und dessen Fußabdruck beeinflusst, informierte Outokumpu. „Insbesondere bei Omnibussen kann Edelstahl einen sehr wichtigen Beitrag zu einer klimaneutralen Mobilität leisten“, sagte Markus Buckner von Outokumpu. 

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