FDP favorisieren Voltaik-Park statt Surfpark Windenergie-Strategie der Stadt Krefeld stößt bei FDP noch nicht auf Gegenliebe

Krefeld · Die Stadtverwaltung stellte ihr Gutachten über die im Stadtgebiet geeigneten Flächen für den Betrieb von Windrädern vor. Die Grünen befürworten die Ziele der Kommune, die Liberalen zögern mit ihrer Zustimmung.

Windräder in Krefeld stehen auf der Kempener Platte.

Windräder in Krefeld stehen auf der Kempener Platte.

Foto: Bastian (bkö)/Königs, Bastian (bkö)

Den Zeitpunkt, über eine städtische Stratege bei der Förderung des Baus von Windenergieanlagen zu entscheiden, halten die Freien Demokraten in Krefeld für verfrüht. Sie wollen zunächst ein Gutachten über die Ausbaumöglichkeiten und die Eignung von Flächen im Stadtgebiet für die Nutzung mit Fotovoltaik abwarten. Ein Großteil der Flächen für den Bau von 13 Windrädern befinde sich in privater Hand, betonte Joachim C. Heitmann, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion. „Es könnte deshalb ertragreicher sein, verstärkt auf Fotovoltaik-Flächen zu setzen, und zwar nicht nur auf den Dachflächen städtischer Bauten“, erklärte Heitmann im Anschluss an die Vorstellung des Gutachtens im Umweltausschuss am vergangenen Donnerstag.