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Krefeld: Vom Helm bis zum warmen Bier der Römer

Krefeld : Vom Helm bis zum warmen Bier der Römer

Das Jahr der Linner Vorträge startet mit dem Grabungsabend am 25. Januar in der Museumsscheune.

Nach längerer Ruhezeit haben die Archäologen wieder in Gellep gegraben. Und dabei auch staunenswerte Funde ans Licht gehoben. Entsprechend spannen wird es zugehen beim traditionellen Grabungsabend. Im Museum Burg Linn beginnt am Donnerstag, 25. Januar, 19 Uhr, mit dem Grabungsabend unter dem Titel "Neues aus dem Museum und der Stadtarchäologie" das Vortragsprogramm.

In der Museumsscheune, Albert-Steeger-Straße 5, spricht Museumsleiterin Jennifer Morscheiser über "Museum und Archäologie - ein Jahresrückblick". Stadtarchäologe Hans Peter Schletter und Archäologin Susanne Drobny stellen anschließend "Funde und Befunde der Ausgrabung 2017 in Gelduba/Krefeld-Gellep" vor. Vorzeigefund war ein Töpferofen aus dem Nord-Vicus, der die Experten erstaunte, weil er sehr gut erhalten war. Eric Sponville wird darüber berichten. Steffi Krauss' Thema ist "Geritzt und entziffert - Graffito auf Terra Sigillata im Vicus Gelduba". Abschließend referiert der stellvertretende Museumsleiter Christoph Dautermann über das älteste Bauernhaus Krefelds aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Eintritt zum Grabungsabend beträgt drei Euro.

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In der Vortragsreihe werden am Donnerstag, 15. Februar, um 19 Uhr im oberen Rittersaal der Burg die Linner Museumsdirektorinnen Morscheiser (Burg) und Annette Schieck (Textilmuseum) ihre Häuser und deren Jahresprogramme vorstellen. Der Xantener Archäologe Clive Bridger spricht am 22. März über "Eine warme Cervesia, bitte! - Zeugnisse für Bier im römischen Germanien und Nordgallien".

Die Textilrestauratorin Silke Mitschke von der Curt-Engelhorn-Stiftung (Mannheim) hält am 17. Mai den Vortrag "Standbilder des Praxiteles - Frühkaiserzeitliche Maskenhelme mit Haarüberzügen". Zum Abschluss spricht am 22. November Patrick Jülich: "Für den befestigten Ort sucht drum man die taugliche Städte - mittelalterliche Stadtgründungen aus archäologischer Sicht an den Beispielen Geldern und Linn". Die Vorträge finden alle um 19 Uhr im oberen Rittersaal der Burg Linn statt

(ped)