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Sperrung und Bahn-Ausfälle: Verdächtiger Koffer legte Krefelder Bahnhof lahm

Sperrung und Bahn-Ausfälle : Verdächtiger Koffer legte Krefelder Bahnhof lahm

Nach rund eineinhalb Stunden ist die Vollsperrung des Krefelder Hauptbahnhofs um 18.25 Uhr aufgehoben worden. Der verdächtige Koffer war offensichtlich harmlos.

Ein Passant hatte die Polizei gegen 16.30 Uhr informiert, weil ihm ein relativ großer, auffällig gepflegt wirkender Koffer aufgefallen war, der vor einer Bäckerei in der Bahnhofshalle stand.

Die Krefelder Polizei war nach wenigen Minuten vor Ort und schaltete schnell die Landes- und Bundespolizei ein.

Ein Fachmann von der Landespolizei stufte den Koffer als potenziell gefährlich ein, weil er an einem ungewöhnlichen Ort gefunden wurde — nämlich am Rand der Bahnhofshalle statt etwa an einem Gleis. Auch befanden die Beamten, dass das Gepäckstück verdächtig gepflegt und gesichtslos war.

Einen Drohanruf hatte es nicht gegeben.

Gegen 18.25 Uhr wurde die Sperrung des Hauptbahnhofs zur Erleichterung der auf dem Bahnhofsvorplatz wartenden udn frierenden Pendler wieder aufgehoben.

Unter anderem der RE 11 und die RB 33 waren über Krefeld-Linn und Mönchengladbach umgeleitet worden. Auf den Zugverkehr werde sich der Zwischenfall noch bis zum späten Abend auswirken, sagte eine Bahnsprecherin. Für eine Bilanz der Verspätungen war es gegen 19 Uhr noch zu früh.

Die Busse und Straßenbahnen der SWK waren zu keinem Zeitpunkt betroffen, sagte die Stadtwerke-Sprecherin Dorothee Winkmann. "Weil die Sperrung des Hauptbahnhofs den Vorplatz nicht betraf, gab es bei uns weder Umleitungen noch Verspätungen."

Hier geht es zur Bilderstrecke: Bomben-Verdacht im Krefelder Hauptbahnhof

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