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Krefeld: Theaterplatz wird Wahlkampfthema

Krefeld : Theaterplatz wird Wahlkampfthema

CDU und SPD haben am Wochenende festgelegt, mit welchen Inhalten sie in den Kommunalwahlkampf gehen wollen.

Die Zukunft des Theaterplatzes wird eines der großen politischen Themen im Vorfeld der Kommunalwahl am 25. Mai — das ist eine der Erkenntnisse nach diesem Wochenende, an dem CDU und SPD ihre Wahlprogramme festgelegt haben. Bei der CDU kündigte Oberbürgermeister Gregor Kathstede eine neue Initiative zum Thema "Theaterplatz" an, auf dem sich die Drogenszene aufhält.

Kathstede will in einer Runde mit den zuständigen Beigeordneten und dem Polizeipräsidenten eine "platz- und umfeldverträgliche Lösung mit erhöhter Aufenthaltsqualität für Bürger und Besucher" herbeiführen. "Ich will einen Kultur- und keinen Drogenplatz", sagte Kathstede. Die SPD hatte zuvor schon für den heutigen Montag eine Pressekonferenz angekündigt, in der sie Konzepte für den Theaterplatz vorstellen will.

Im Vorfeld der Parteitage hatten die Parteien Bürger um ihre Ideen gebeten — dabei beteiligten sich bei der SPD rund 550 Bürger und Parteimitglieder, bei der CDU rund 150. Diese Vorschläge sind teilweise in die neuen Programme eingeflossen. Weitere Schwerpunktthemen der SPD, die sich im Saal Gietz in Fischeln traf, sind die Haushaltssanierung, die soziale Stadt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Frank Meyer schwor die Krefelder Sozialdemokraten in seiner Rede auf den anstehenden Wahlkampf ein. In 178 konkreten Punkten definiert die Krefelder SPD ihre Ziele.

 Die SPD traf sich im Saal Gietz in Fischeln.
Die SPD traf sich im Saal Gietz in Fischeln. Foto: Lothar Strücken
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Bei der CDU erläuterten Parteichef Marc Blondin und Fraktionschef Philibert Reuters das Wahlprogramm — ohne große Diskussionen wurde es am Ende einstimmig verabschiedet, nachdem parteiintern schon in den vergangenen Wochen diskutiert worden war.

Philibert Reuters wies dabei die Forderungen nach Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer erneut entschieden zurück — und blieb damit in der Traditionslinie seines Vorgängers Wilfrid Fabel: "Wenn irgendwie möglich, wird es mit uns keine Steuererhöhung geben, die Bürger und Betriebe belasten." Spitzenkandidatin Karin Meincke verteilte einen Seitenhieb an den SPD-Vorsitzenden Frank Meyer, dessen rhetorisches Talent auch die CDU offenbar beschäftigt: "Die großen Redner sind nicht die großen Macher."

(RP)