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Stadtwaldhaus soll per Erbbaurecht an Bau GmbH gehen

Stadtwaldhaus : Stadt prüft Erbbaurecht

Die notwendige Sanierung des Stadtwaldhauses war Thema im Kulturausschuss

(ped) Könnte das Erbbaurecht die Lösung für den Problemfall Stadtwaldhaus bringen? Die Stadt prüft zurzeit, ob und wie die städtische Immobilie im Erbbaurecht an die Bau GmbH übertragen werden kann. Das teilte Eva Maria Eifert von der städtischen Denkmalbehörde jetzt dem Kultur- und Denkmalausschuss mit. Diese Maßnahme könnte den städtischen Haushalt entlasten.
Zum Hintergrund: Krefelds gute Stube braucht dringend eine Sanierung. Experten sprechen von einem Sanierungsstau von vier Millionen Euro. Die Immobilie soll ins Eigentum der Bau GmbH übergehen. Die will die hohen Kosten nicht auf die Pacht umlegen und fordert eine städtische Beteiligung. Zu welchen Bedingungen die Finanzfrage nach dem Erbbaurecht gelöst werden kann, soll rasch geklärt werden. „Wir wollen nach der Sommerpause eine Vorlage zu präsentieren“, sagte Eifert.

In einer Machbarkeitsstudie zu den Renovierungsarbeiten ging es auch den Punkt „Zeitaufwand“. Und der ist der Prognose nach hoch: Während des laufenden Betriebs müssten drei Jahre veranschlagt werden. Würde man das Haus komplett schließen, seien es anderthalb Jahre. Für einen Gastronomen ein hohes Risiko. Jetzt soll ein Kompromiss geprüft werden: Die Öffnung des Biergartens im Sommer und eine Öffnung von Teilbereichen während der Bauarbeiten.