Aus den Krefelder Unternehmen : 58 Pakete für die Kinder der Stups-Familien

Mit 58 Paketen beladen kamen sie durch den Lieferanteneingang in das Stups-Kinderzentrum der DRK-Schwesternschaft Krefeld: Martina Bielen und Martina Küsters brachten Weihnachtspäckchen der Firmen-Mitarbeiter für die Kinder der ambulanten Bereiche.

Der Hintergrund der Aktion: „Erstmalig gab es dieses Jahr bei Alberdingk Boley einen Weihnachtsbaum voller Kinderwünsche. Wir haben im Kinderzentrum nachgefragt, was sich die Stups-Kinder zu Weihnachten wünschen“, erläutert Martina Küsters.

Die Kinderkrankenschwestern horchten in den Elternhäusern nach und lieferten eine Wunschliste. „Damit ließ sich gut arbeiten. Wir haben Wunsch-Anhänger in Sternform gefertigt. Mit den Wunsch-Sternen haben wir dann unseren Weihnachtsbaum geschmückt, zusammen mit Lichtern und Kugeln. Unsere Azubis haben ein Plakat gefertigt mit einer Information über die Aktion und über Stups. Der Weihnachtswunschbaum wurde im Empfang aufgestellt. Auch Besucher hätten sich an der Aktion beteiligen können, allerdings waren die Wünsche bereits innerhalb einer Woche vergeben“, schmunzelt Martina Bielen. „Das soziale Engagement der Mitarbeiter hat uns einfach überwältigt. Bei allem Optimismus, wir waren sehr überrascht, wie schnell die Geschenke besorgt und liebevoll verpackt unter dem Baum lagen.“

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung für die ambulanten Familien. Egal, ob in der Sozialmedizinischen Nachsorge, dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz oder auch im Ambulanten Kinderpflegedienst: Alle Familien, die wir dort unterstützen, dürfen so erfahren, dass die Gesellschaft wahrnimmt, welche großartige Leistung sie zu Hause erbringen“, sagt Nancy Gasper, Leiterin des Kinderzentrums,

Jährlich betreut die DRK-Schwesternschaft alleine in der Nachsorge rund 150 Familien . Dabei geht es um verschiedenste Situationen chronischer Erkrankungen oder Behinderungen.

Alberdingk Boley hat die DRK-Schwesternschaft schon mehrfach unterstützt. „Wir können uns gut vorstellen, dass das Leben mit einem kranken oder behinderten Kind völlig anderen Gesetzmäßigkeiten unterworfen ist. Wir finden es toll, dass es das Stups-Kinderzentrum gibt“, sagt Martina Küsters.

Und warum kam sie mit ihrer Kollegin durch den Hintereingang? „Wir wollten nicht entdeckt werden. Die Geschenke bringt doch der Weihnachtsmann. Ist doch klar!“