Krefeld: Rund 500 Jugendliche engagieren sich bei der 72-Stunden-Aktion

72-Stunden-Aktion für den guten Zweck : „Uns schickt der Himmel“: 500 Jugendliche engagieren sich

Rund 500 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in Krefeld im Rahmen der bundesweiten 72-Stunden-Sozialaktion in insgesamt 16 Projektgruppen unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ engagiert.

So hat die offene Jugendeinrichtung „Café Oje“ in Kooperation mit einer Klasse der Bischöflichen Maria-Montessori-Gesamtschule gegen eine Spende Autos gereinigt und für Sponsorengelder im Stadtwald Müll aufgesammelt. Der Erlös geht an Aktion „medeor“, die dafür einen tragbaren Wasserfilter für Krisengebiete anschaffen wird.

In Hüls haben Jugendliche der Einrichtung „Türmchen“ gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe einen Garten der Hoffnung gestaltet, bepflanzt und Sitzecken eingerichtet. Die angehenden Berater des „ju.tell“ (Jugendliche beraten Jugendliche) haben kleine Tüten in der Fußgängerzone verteilt und unterstützten „Das tägliche Brot“ bei der Essensausgabe. Weitere Aktionen waren Besuche von Kindern und Jugendlichen in Seniorenheimen, Einsatz für Bienen und Insekten und das Herrichten von verwilderten Gärten.

Veranstaltet wurde die Aktion im Bistum Aachen vom Bund der katholischen Jugendverbände in Zusammenarbeit mit der kirchenamtlichen Jugendarbeit. Schirmherren waren Oberbürgermeister Frank Meyer und die Meerbuscher Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. Beide würdigten das ehrenamtliche und soziale Engagement der Kinder und Jugendlichen für gesellschaftliche Anliegen und das Allgemeinwohl.

Eine jugendliche Teilnehmerin vom ju.tell hilft bei der Essensausgabe an der Dionysiuskirche. Foto: Fachbereich Kirchliche Jugendarbeit Regionen Krefeld und Kempen-Viersen

Auch Dezernent Markus Schön sowie Landtagsabgeordnete Britta Oellers (CDU) und Bundestagsabgeordneter Ansgar Heveling (CDU) besuchten die Aktion. Zahlreiche Firmen und Vereine halfen zudem bei ihrer Durchführung. BDKJ Vorsitzender Johannes Minwegen zog das Fazit: „Es ist großartig zu sehen, wie viel man gemeinsam in 72-Stunden schaffen kann!“

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