Krefeld: Gelleps Karnevalsprinz ist bekennender Bahn-Fan

Aus den Stadtteilen : Der Prinz kütt mit der Bahn

Da bahnt sich was an in Krefelds ältestem Stadtteil Gellep-Stratum. Der künftige Karnevalsprinz Ralf II. (Goelitzer) ist bekennender Eisenbahn-Freund und arbeitet seit immerhin 45 Jahren für einen führenden Bahn- und Zughersteller in Deutschland.

Er und seine vier Ministern werden in der  kommenden Session das närrische Regiment durch jecke Zeiten steuern. Wer den Werdegang des künftigen Prinzen genauer betrachtet, sieht, dass seine Aufnahme in den Krefelder Karnevals-Adel eine zwingend notwendige Konsequenz darstellt: 45 Jahre im Berufsleben, vor 42 Jahren seine Frau beim Stratumer Karneval kennen gelernt, 40 Jahre verheiratet, seither keinen Karnevalszug in Gellep-Stratum versäumt, selbst zweimal Minister in Kabinetten gewesen und jetzt aktiv im Männergesangverein Gellep-Stratum 1950, der 2020 sein 70-jähriges Jubiläum feiert. Wer die Stationsjahre addiert, kommt auf 199.

Fehlt noch ein Ereignis bis 200.

Traditionell ist es so, dass im Gellep-Stratumer Karneval die meisten Vereine involviert sind, aber auch viele Freunde aus dem „Umland“ (aus Bockum, Uerdingen, Linn oder Lank) mitmachen. Viele sollen sich beteiligen. Das fängt schon damit an, dass der noch amtierende Prinz und seine Minister unterstützend und beratend tätig sind bei der Vorbereitung der Session.

Zum Start lädt die Karnevalsgesellschaft „Blau-Weiß“ zum Karnevalserwachen mit Prinzenproklamation am Samstag, 16. November, traditionell in den Pfarrsaal  St. Andreas ein. Dort wird auch die Ministerriege vorgestellt,  die fast nur aus erfahrenen Prinzen und Ministern besteht: Bernd Jansen (Ordens- und Kussangelegenheiten), Wolfgang Lüttges (Organisation), Rolf Birmes (Presse- und Öffentlichkeit) und Paul Schulze Düllo (Finanzen und „neu “ als Minister im Karneval).

Nun ist inzwischen(fast) alles bekannt zur neuen Session. Bis auf das Motto: Doch dieses Geheimnis wird erst am 16. November gelüftet.