Krefeld: Chinesischer Botschafter besucht Gymnasium Fabritianum

Aus den Schulen : Chinesischer Botschafter besucht das Fabritianum

Ein Ginkgobaum auf dem Schulhof des Gymnasiums Fabritianums steht sinnbildhaft für die Verbindung der Schule zur chinesischen Sprache und Kultur.

Hoher Besuch am Fabritianum: Seine Exzellenz Wu Ken, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, begleitete seine Gattin zu einem Termin, der ihr sehr am Herzen lag. Botschaftsrätin Guo Jinqiu eröffnete die Ausstellung „Ein Leben für die Bildung“, die dem chinesischen Pädagogen Professor Cai Yuanpei (1868-1940) gewidmet ist, der vom deutschen Bildungswesen so angetan war, dass er vieles davon nach China brachte. Bis heute wird er dort als „chinesischer Humboldt“ bezeichnet. „Die Kenntnis von Fremdsprachen sind die Basis für gegenseitiges Verständnis. Mit Chinesisch habt ihr euch für die richtige Fremdsprache entschieden – Chinesisch ist die meistgesprochene Sprache auf der Welt“, erklärte die Botschaftsrätin. Das Fabritianum bietet als einziges Krefelder Gymnasium in der Mittelstufe Chinesisch als dritte moderne Fremdsprache an. Interessierte Schüler können zudem am Austausch mit der Fabritz-Partnerschule in Wuhan (Zentralchina) teilnehmen, an der — eine Seltenheit —  auch Deutsch als Fremdsprache angeboten wird. Als Gastgeschenk überreichte die Botschaftsrätin eine Originalvase aus ihrer Heimat.

Lehrerin Isabell Höhe-Purrmann begrüßte die chinesische Delegation, in der sich auch Generalkonsul Feng Haiyang befand, in der Landessprache, zwei Schüler trugen ein chinesisches Gedicht vor. „Das haben die beiden hervorragend gemacht, ich habe mehr als 90 Prozent sehr gut verstanden“, sagte Seine Exzellenz Wu Ken.

Bevor er, unterstützt von Oberbürgermeister Frank Meyer, den Baum pflanzte, sprach er noch eine Einladung an die Schüler aus: „Wenn Ihr mich in der Botschaft in Berlin besucht, werde ich Euch persönlich führen“, versprach der Repräsentant der Volksrepublik.