Krefeld: Britta Oellers und Heike Hinsen im HPZ Krefeld

Heilpädagogisches Zentrum : Heilpädagogisches Zentrum hat jetzt Frauenbeauftragte

Mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurde im Januar 2017 die Einführung von Frauenbeauftragten in Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen verpflichtend. Das HPZ gehört zu den ersten Werkstätten in NRW, die das Recht umgesetzt hat.

(RP) Inklusiver Gedankenaustausch am größten HPZ-Standort in Krefeld an der Siemensstraße. Britta Oellers, Landtagsabgeordnete für Krefeld-Süd und Tönisvorst, sowie Heike Hinsen, kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Krefeld, trafen erstmalig mit den HPZ-Frauenbeauftragten zusammen. Hintergrund: mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurde im Januar 2017 die Einführung von Frauenbeauftragten in Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen verpflichtend. Das HPZ gehört zu den ersten Werkstätten in NRW, die das Recht umgesetzt hat. Noch bilden sich die HPZ-Frauenbeauftragten weiter und machen sich in ihrer Einrichtung bekannt. Für die Zukunft planen sie verstärkten Austausch außerhalb der Werkstatt und wollen 2020 beim Internationalen Frauentag erstmalig präsent sein.

„Ich bin begeistert von den vielfältigen Kompetenzen der HPZ-Frauenbeauftragten. In Zeiten von Inklusion ist es mir wichtig, dass sich Frauen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe begegnen,“ sagte Britta Oellers, „Daher freue ich mich, wenn sich das HPZ im kommenden Jahr aktiv am Internationalen Frauentag 2020 beteiligt und zeigt, welche Perspektiven es dort gibt.“ Auch Heike Hinsen begrüßte dieses Vorhaben. Zur Bestätigung des gemeinsamen Schulterschlusses unterschreiben alle Frauen auf einem Plakat, das das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend zum 100sten Geburtstag des „Frauenwahlrechts“ 2019 herausgegeben hat, ihre Absichtserklärung für 2020 in Schwarz auf Weiß.

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