Straßenstrich in Krefeld: Stadt soll Alternativen zu Neuer Ritterstraße benennen

Straßenstrich in Krefeld : Stadt soll Alternativen zu Neuer Ritterstraße benennen

Die Bezirksregierung wird einer Ausweitung des Sperrbezirks auf die Neue Ritterstraße nur dann eine Zustimmung erteilen, wenn die Stadt Alternativstandorte benennt, an denen ein Straßenstrich angesiedelt werden kann.

Dies hat die FDP am Freitag mitgeteilt. In einem Schreiben forderte FDP-Ratsherr Joachim Konow, ordnungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, die Stadt auf, dem Ordnungsausschuss in seiner nächsten Sitzung den Bericht vorzulegen, den die Bezirksregierung erbeten hat. Die Stadt solle darin auch sagen, wie viele Prostituierte dort stehen und wann.

"Die Bezirksregierung erwartet ein Gesamtkonzept, wobei hier auch auf den Schutz der Prostituierten geachtet werden sollte, die Nennung von alternativen Standorten, in denen die Ausübung der Prostitution ggf. geduldet werden könnte, und eine fachliche Stellungnahme zur Anzahl der Prostituierten sowie Umfang und Auswirkungen ihrer Tätigkeit zu Tages- und Nachtzeiten", erläutert Konow. Das Gesamtkonzept soll nach seiner Auskunft bis zum 15. Januar 2014 vorliegen.

(sep)
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